
Hier kannst Du Berufsgeschichten (Echte Erfahrungsberichte, was Leute in Ihrem Beruf tun und wie sie das erleben)
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Bestattungsfachkraft (Auszubildender) Ein Bestatter hat man mehr zu leisten, als sich um das Transportieren der Toten zu kümmern. Der Beruf ist voller Vielfalt, sodass es für diesen seit noch nicht allzu langer Zeit eine eigene Ausbildung mit anerkanntem Abschluss gibt. Es gibt viele Menschen, die mit dem Tod nicht in Berührung kommen wollen und für die dieser Job nicht die geringste Alternative wäre. Der hier von sich preisgebende Bestatter ist jedoch mit vollem Herz dabei und zeigt, warum ihn die Arbeit so anspricht. Er ist 28 Jahre jung und seit zweieinhalb Jahren in diesem Beruf tätig. Das Gespräch findet in Beratungsräumen des Bestattungsunternehmens statt. Es ist ruhig. Die Ruhe täuscht aber. Kurz zuvor war wegen unvorhergesehener Todesfälle noch viel zu tun, weswegen das ursprüngliche Interview verschoben werden musste.
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07.07.2011, 01:31 von admin | 2 Kommentare |
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Wagenschieber
Eine große Zahl der Menschen kann ihr Hobby nicht zum Beruf machen. Dieser Wagenschieber eines Einkaufszentrums würde zwar viel lieber als Pantomime arbeiten, hätte dann aber kein Auskommen und entschloss sich nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit daher, für den, wenn auch einfachen, „Brotberuf" des Wagenschiebers. Er erzählt von den Heinzelmännchen des Einkaufszentrums, die niemand kennt, aber jeder braucht, von Einkaufswagen und seinem Traum, eventuell doch noch eines Tages in die Manege zu wechseln. Er ist Ende dreißig, ledig und hat ein Kind, das bei seiner früheren Partnerin wohnt. Ursprünglich arbeitete er als Stahlbetonbauer. Es ist mit 37,5 °C ein heißer Sommerabend. Das Gespräch findet nach seiner Arbeit unweit von seinem Arbeitsort, ein mehrstöckiger Parkplatz eines Einkaufszentrums, entfernt statt. Er hat eine Pfeife im Mund, Kopfhörer um den Hals, trägt eine Kappe und ist eine große, imposante Gestalt - kaum zu übersehen.
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25.02.2011, 18:12 von admin | 1 Kommentare |
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Gemeindevollzugsbeamtin („Politesse") Der Name „Gemeindevollzugsbeamter" lässt so manche an Beschäftigte in Gefängnissen denken. Jedoch dreht sich dieser Beruf um Tätigkeiten, die Ordnungswidrigkeiten im örtlichen Umfeld betreffen. Kurzum: Falschparken. Der Beruf ist besser bekannt unter dem Begriff Politesse, sodass sich die hier berichtende Gemeindevollzugsbeamtin schmunzelnd auch so nennt, was, wie sie sagt, „in der Bevölkerung einfach leichter verstanden wird". Weil es ein Beruf ist, der nicht immer leicht ist, hilft ihr sehr der starke Zusammenhalt unter den Kollegen. Die Interviewte kommt aus der ehemaligen DDR, zog bereits vor der Maueröffnung nach Westdeutschland und ist eigentlich gelernte Bürokauffrau. Sie übt diesen Beruf bereits seit fünfzehn Jahren aus.
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28.11.2010, 22:45 von admin | 2 Kommentare |
4048 Aufrufe
Leiter einer eigenen Nachilfeschule Viele Nachhilfelehrer entscheiden sich nicht freiwillig für diesen Beruf, sondern werden aufgrund fehlender Lehrerstellen an den staatlichen Schulen dazu verdammt, freiberuflich in privaten Nachhilfeinstituten zu arbeiten. Aufgrund der schlechten Arbeitsmarktlage für Lehrer und den geringen Aussichten auf eine Verbeamtung hatte sich auch dieser examinierte Lehrer selbstständig gemacht. Nun, da er nicht mehr freiberuflich oder als Angestellter für andere arbeitet, hat er dies schätzen gelernt und füllt mit seinem Angebot eine Lücke im deutschen Schulsystem. Er erzählt von seinen Wettbewerbsvorteilen, dem französischen Schulsystem und Schulproblemen, die Eltern allein durch eine veränderte innere Einstellung und Kommunikation verhindern könnten.
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24.04.2010, 00:03 von admin | 0 Kommentare |
2258 Aufrufe
Musiker Wie viel Wahrheit steckt hinter dem Klischee „Sex, Drugs and Rock'n'Roll"? Dieser Schlagzeuger erzählt, dass vieles davon wahr ist. Er berichtet von Auftritten, Bands, Frauen und dem unrealistischen Bild des Superstars. Desweiteren sinniert er über die Arbeitsbedingungen in seinem Beruf als Freiberufler und vergleicht seinen Job mit einem Leben als Angestellter, das für ihn keinesfalls in Frage käme. Er schätzt die Freiheit, seinen Beruf selbst zu gestalten, stellt jedoch auch fest, dass dies regelmäßig zu Existenzängsten führen kann. Dieser Musiker ist Ende dreißig, ledig und hat einen Sohn, der bei dessen Mutter lebt. Das Gespräch findet nach einer Unterrichtsstunde im Übungsraum einer Musikschule statt, für die er freiberuflich arbeitet. Er hat mittellange Haare, ist schlank, leger gekleidet und macht einen ruhigen, gelassenen Eindruck.
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09.04.2010, 12:15 von admin | 0 Kommentare |
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Künstler Künstler als Berufung - das ist keine außergewöhnliche Erkenntnis. Doch als freischaffender Maler arbeiten und damit genug für seinen Lebensunterhalt verdienen? Was nur wenigen vorbehalten zu sein scheint, ist diesem Maler gelungen, wenngleich das Thema Finanzen noch immer regelmäßig viel Nerven abverlangt. Zwar erkannte er seine Begabung erst spät, richtet aber seit dem Tag der Entscheidung alle Energie in das künstlerische Schaffen. Er beschreibt hier, was es benötigt, sich als Künstler zu etablieren und wie der Schaffensprozess bei ihm aussieht beziehungsweise welche Rahmenbedingungen ein gutes Gelingen unterstützen. Er ist Anfang fünfzig, ledig ohne Kinder und bereits seit dreißig Jahren in diesem Beruf. Das Gespräch findet abends in einem Atelier mit zwei großen Räumen im Hinterhof einer Kleinstadt statt. An der Seite des einen Raums stehen unzählige Bilder der unterschiedlichsten Formate und im Hintergrund läuft Musik seines Lieblingsmusikers Bob Dylan. Kreativität liegt in der Luft.
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09.04.2010, 11:50 von admin | 0 Kommentare |
2554 Aufrufe
Floristin Ist die zentrale Qualifikation für den Beruf der Floristin Kreativität? Das ist, wie diese Floristin erläutert, zwar eine Kernqualifikation, aber keineswegs die einzige. Man arbeitete körperlich schwer, müsse gut rechnen und auch unter Zeitdruck sauber arbeiten können. Diese Floristin durchlief erst eine andere Ausbildung und kam durch den elterlichen Betrieb zu ihrem heutigen Beruf, was sie mittlerweile ganz und gar nicht bereut. Nun leitet sie einen eigenen floristischen Betrieb und erläutert neben der Beschreibung ihres Berufs auch Anforderungen an heutige Auszubildende. Sie ist Mitte vierzig, verheiratet, ohne Kinder und arbeitet seit zweiundzwanzig Jahren als Floristin. Das Gespräch findet in einem kleinen Büro statt, das hinter dem blumengeschmückten Ladenlokal und dessen Nebenzimmer, wo die Blumen zu Sträußen verarbeitet werden, liegt. An der Wand des Büros lehnen große Holzblumen, die eventuell für spätere Verzierungen im Laden oder bei Kundenveranstaltungen Verwendung finden werden.
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09.03.2010, 17:09 von admin | 0 Kommentare |
1992 Aufrufe
Schönheitssalonbesitzerin Diese Besitzerin eines Schönheitssalons hat sich von klein auf ihr mittlerweile gut laufendes Geschäft aufgebaut. Indem sie in einer Branche, die an Wettbewerbern nur so strotzt, eine Nische ausfüllt. Ihre Arbeit richtet sich einerseits an Menschen, die nach einer schweren Krankheit eine kosmetische Wiederherstellung benötigen, andererseits aber auch an betuchtere Personenkreise, die sich beispielsweise beim Anti-Aging Hilfe ersuchen, um ihre jugendliche Frische so lange wie möglich erhalten zu können. Aus ihrer Sicht keinesfalls ein verwerflicher Gedanke, denn „auch ein Auto würde bei kleinen Kratzern oder Beulen in die Werkstatt gebracht". Allerdings erwarteten die Menschen oftmals zu viel von der Kosmetik und kämen erst dann, wenn nur noch aufwendige kosmetische Eingriffe weiterhelfen. Die Salonbesitzerin ist Anfang fünfzig, geschieden, hat zwei Kinder und arbeitet in dieser Tätigkeit seit zwölf Jahren. Gesprächsort ist das geschmackvoll eingerichtete Vorzimmer eines in zentraler Lage gelegenen Salons. Die örtliche Nähe einerseits zur Einkaufspassage und andererseits zu Kliniken spiegelt die Geschäftsfelder Schönheit und Medizin wider. Das Gespräch findet bei einem Glas Rooibos-Tee, auf schönen Rattansesseln sitzend, statt.
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09.03.2010, 16:49 von admin | 0 Kommentare |
1837 Aufrufe
Mediatorin Mediation ist ein standardisiertes Verfahren zur Lösung eines Streits und kann selbst dann noch Erfolg bringen, wenn Konfliktparteien (Medianten) schon so zerstritten sind, dass sie es nicht mehr schaffen, direkt miteinander zu reden. Das Verfahren wird immer populärer. Es bedarf einer eigenen Ausbildung, um auch bei komplexen Konflikten helfen zu können. Diese Mediatorin und Rechtsanwältin für Familienrecht ist Ende fünfzig, verheiratet und hat drei Kinder. Sie ist eine der Pioniere der deutschen Mediationsbewegung in Deutschland und erhielt für Ihre Arbeit eine Auszeichnung. In gleichen Räumlichkeiten hat sie eine Rechtsanwaltskanzlei und die Mediationspraxis. Sie verbreitet das Mediationsverfahren durch eigene Schulungen beziehungsweise Ausbildungen. In dem Interview erzählt sie von den Möglichkeiten und Erfahrungen bei Mediationen zu helfen sowie von dem eigenen Anspruch, dies mit hoher Qualität zu tun. Sie gibt zudem einen Ausblick auf die Zukunft der Mediation in Deutschland.
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09.03.2010, 16:34 von admin | 0 Kommentare |
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Immobilienmakler Immobilienmakler vermitteln zwischen Verkäufern und Käufern eines Grundstücks oder Gebäudes beziehungsweise zwischen Vermieter und Mieter. Das erfordert Idealerweise ein breites Fachwissen, um den Wert von Immobilien sicher beurteilen zu können. Laut dieses Immobilienmaklers ist aber genau das ein Punkt, der seinem Berufsstand oft ein schlechtes Image beschert. Er berichtet von Immobilien, Provisionen, Verträgen, Arbeitsalltag und seiner Motivation zu arbeiten. Der Makler ist Ende fünfzig und hat sich neben der reinen Vermittlung auf den Bereich Immobilienberatung spezialisiert. Das Gespräch findet in seinem Büro statt, das in bester Lage gelegen ist und einen schönen Blick auf Stadt, Erholungsflächen sowie umgebender Natur bietet. Die Einrichtung des Zimmers ist robust, an einer Seite des Raumes steht eine Pendeluhr, in den Regalen befindet sich christliche Literatur.
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08.03.2010, 23:48 von admin | 0 Kommentare |
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