
Hier kannst Du Berufsgeschichten (Echte Erfahrungsberichte, was Leute in Ihrem Beruf tun und wie sie das erleben)
Zum suchen von Artikeln einfach die Kategorie wählen oder im Suchfeld den Begriff eingeben und danach den entsprechenden Artikel anklicken...
|
|
|
|
|
|
||||||
|
|
|
|
|
|
||||||
|
|
|
|
|
|
||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|||||
|
|
|
|
|
100% gratis: Top-Hits!Insider-Wissen |
Flugbegleiterin (vollständig)
FlugbegleiterinFlugbegleiterin Der Beruf der Flugbegleiterin/des Flugbegleiters ist heutzutage kein Traumberuf mehr, fasziniert aber noch immer viele junge Frauen und bleibt ein beliebter Wunschberuf. Man komme viel in der Welt herum und habe einen exklusiven Arbeitsplatz, sind häufige Begründungen dafür. Diese Flugbegleiterin erzählt von Vorurteilen und auch von der Realität. Sie gibt ausführliche Einblicke in die Ausbildung, Arbeitsbedingungen und Herausforderungen des Berufs. Weil bei so viel Arbeit mit Menschen im Miteinander viel passieren kann, kommt in den Ausführungen auch das soziale Leben an Bord (und auf dem Boden) nicht zu kurz. Sie ist Anfang dreißig, ledig und hatte vor ein paar Jahren Ihre Arbeit als Flugbegleiterin zugunsten einer Ausbildung zur Reisekauffrau unterbrochen. Seit dem Wiedereinstieg arbeitet sie nun in Teilzeit (dreiviertel Stelle), der ihr viel Raum zur Gestaltung ihrer Freizeit lässt. Für meinen Beruf als Flugbegleiterin habe ich mich nicht bewusst entschieden. Ich begann nach dem Abitur zunächst mit einem Jurastudium, welches ich fünf Semester lang ausübte, aber bemerkte, dass dieses Studium überhaupt nicht mein Ding ist. Ich wechselte in den Bereich des Dolmetschen und Übersetzens und nach weiteren zwei Semestern verwarf ich auch dieses Studium und stellte letztendlich fest, dass das Studieren überhaupt nichts für mich ist. Zu dieser Zeit entdeckte eine Kommilitonin die Anzeige einer großen Fluggesellschaft und schlug vor, dass wir uns beide dort bewerben könnten - das war im Jahr 1999. Bevor wir uns persönlich vorstellen konnten, mussten wir an einem telefonischen Interview teilnehmen, bei dem wir etwas über uns erzählen und uns zwecks eines Sprachtests auch auf Englisch unterhalten sollten. Offenbar hatte man bei der Firma Gefallen an meiner Bewerbung gefunden und lud mich recht bald zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch ein. Dies fand zusammen mit mehreren Bewerbern statt. Das Hauptaugenmerk lag auf psychologischen Einzelgesprächen, in denen eigentlich die gleichen Fragen gestellt wurden wie im telefonischen Gespräch. Es kommt darauf an, dass man weltoffen ist, gut mit anderen Menschen umgehen und im Team arbeiten kann. Ein Pluspunkt ist, wenn man neben Englisch eine weitere Fremdsprache beherrscht; allerdings ist das nicht unbedingt erforderlich. Ich beherrsche zusätzlich Italienisch, da mein Vater Italiener ist, und Niederländisch, da ich diese Sprache zwei Semester lang an der Universität studiert habe. Neben den psychologischen Gesprächen musste ich in Gruppenarbeit mit anderen eine Bastelarbeit erledigen, was sich zwar recht bescheuert anhört, weil man mit Schere und Buntstiften arbeiten musste. Die Psychologen verfolgten jedoch damit das Ziel, die eigene Fähigkeit zur Teamarbeit zu testen. Sie achteten einerseits darauf, dass man sich genügend in die Gruppe einbringt, andererseits aber auch darauf, dass man das Team nicht zu sehr anführt. Des Weiteren musste ich einige Multiple-Choice-Tests absolvieren und einen Deutschtest, der meine Rechtschreibfähigkeit überprüfen sollte. Selbstverständlich wird bei einem solchen persönlichen Bewerbungsgespräch auch auf das Auftreten des Bewerbers geachtet, weshalb man sich stets um einen positiven Gesamteindruck bemühen sollte. Kurz darauf erhielt ich einen Brief und man teilte mir mit, dass sie sich sehr freuten, wenn ich am nächsten Flugbegleiter-Lehrgang teilnehmen würde. Darüber freute ich mich und bestätigte die Zusage ohne genauer darüber nachzudenken, was das für mich bedeuten könne. Auf diese Weise kam ich ohne große Anstrengungen und quasi zufällig zu meinem jetzigen Arbeitgeber. Mein Plan war, mein Studium entweder nebenher fortzuführen oder aber eine Pause einzulegen und später weiter zu studieren. ... mehr Berufsgeschichten lesen? Das Buch Berufsgeschichten - Menschen erzählen aus ihrer Arbeitswelt und wie sie diese erleben gibt es schon ab 5,95 Euro!
© 2005, 2010 Nick Melekian - Reproduktionen, Übersetzungen, Verbreitung, Weiterverarbeitung oder ähnliche Handlungen zu kommerziellen oder nichtkommerziellen Zwecken sowie Wiederverkauf sind ohne die schriftliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.
19.06.2009, 16:31 von admin |
3162 Aufrufe
Bewertung:
Tags (196)
Gastronomie
Computer
Ausbildung
Reisen
Kollege
Auto
Freizeit
helfen
Chef
Termine
Singapur
Beziehungen
Sicherheit
Zeitdruck
Umgang
Bahn
Gewalt
Alkohol
Bewerber
Psychologie
Ordnung
Kollegen
Realität
Motivation
Gehalt
Risiko
Verhalten
Beziehung
sparen
Teilzeit
fliegen
Indien
Service
Airline
WG
Geräte
schwierig
Pilot
Gefahr
Trennung
Notfall
Notfälle
Abitur
Himmel
Psychologen
Kulturen
Partnerschaft
New York
Make-Up
Selbstbewusstsein
Flugbegleiterin
Flugbegleiter
Flugbegleitung
Wunschberuf
Arbeitsbedingungen
Bord
Reisekauffrau
Entfaltung
Flugzeug
Wolken
dolmetschen
übersetzen
Fluggesellschaft
Interview
Sprachtest
Englisch
Vorstellungsgespräch
psychologisch
psychologische Einzelgespräche
weltoffen
Team
Fremdsprachen
Gruppenarbeit
Bastelarbeit
italienisch
niederländisch
Schere
Buntstift
Multiple-Choice-Test
Deutschtest
Auftreten
Gesamteindruck
Lehrgang
Schulung
Flughafen
Auszubildende
Flugzeugattrappen
Spitzenleute
Lebensstil
Suchtberatungsstelle
psychologische Dienst
Kosmetikerin
Kosmetik
Uniform
Autorität
Saftschubse
Haare
Nägel
Schnupperflüge
Kurzflug
Langstreckenflug
Flugpläne
Flugplan
Flugcrew
Kollegin
Parser
Arbeitszeiten
Briefing
Hinflug
Rückflug
Lieblingscafe
Flugrequest
Zielflughafen
Umlauf
Kurzstreckenflug
Bangkok
Vergütung
Sparmaßnahmen
Spesen
Spesensatz
Aufenthalt
Billigfluggesellschaft
Billigfluganbieter
Flugtickets
Maschine
Ticketpreis
Westen
Osten
schlafen
Schlafprobleme
Tricks
Zeitunterschied
Schlaftabletten
Passagiere
Gepäck
Fluggäste
Fluggast
Flugangst
unpünktlich
Anschlussflug
Economy Class
Business Class
First Class
Landung
Start
Defibrilator
Erste Hilfe
Panne
Ausschank
Wiederbelebungsmaßnahme
Rauchverbot
schimpfen
beklagen
launisch
Zigarette
Herzinfarkt
trinkfest
Alkoholwirkung
Benimmregeln
Regeln
Miami
Ausschreitungen
gewalttätig
Lebenspartner
Vorgesetzter
gehorsam
Zusammensetzung
zickig
intakt
nett
professionell
kollegial
Partnersuche
Techtel-Mechtel
Stewardess
Steward
stolz
Seelsorger
Schauspieler
Psychologe
Komödiant
elitär
frustriert
Dienstjahre
Optimismus
Bedienung
Wertschätzung
Vorurteile
diplomatisch
positiv
Laune
ironisch
Koffer
fliegendes Personal
lächeln
bedienen
Gehe zu Seite: |
CommunityNewsletter-Anmeldung |
Kommentare
Ein Traum von einem Beruf. Man kommt viel herum, kriegt die Hotels vor Ort bezahlt und zumindest ich hätte das Gefühl ständig im Urlaub zu sein. Ich weiß, dass diese Flugbegleiterin das wahrscheinlich zurückweisen würde, aber lasst mich in meiner Traumwelt =)
Mich hat doch gewundert, was die Fluggesellschaften alles an sozialen Dienstleistungen für ihre Angestellten bereitstellen. Ob die das aus reinem Altruismus tun? ;-)
Lg, Sensefrau