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Politesse (vollständig)
PolitesseGemeindevollzugsbeamtin („Politesse") Der Name „Gemeindevollzugsbeamter" lässt so manche an Beschäftigte in Gefängnissen denken. Jedoch dreht sich dieser Beruf um Tätigkeiten, die Ordnungswidrigkeiten im örtlichen Umfeld betreffen. Kurzum: Falschparken. Der Beruf ist besser bekannt unter dem Begriff Politesse, sodass sich die hier berichtende Gemeindevollzugsbeamtin schmunzelnd auch so nennt, was, wie sie sagt, „in der Bevölkerung einfach leichter verstanden wird". Weil es ein Beruf ist, der nicht immer leicht ist, hilft ihr sehr der starke Zusammenhalt unter den Kollegen. Die Interviewte kommt aus der ehemaligen DDR, zog bereits vor der Maueröffnung nach Westdeutschland und ist eigentlich gelernte Bürokauffrau. Sie übt diesen Beruf bereits seit fünfzehn Jahren aus.
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© 2005, 2008 Nick Melekian - Reproduktionen, Übersetzungen, Verbreitung, Weiterverarbeitung oder ähnliche Handlungen zu kommerziellen oder nichtkommerziellen Zwecken sowie Wiederverkauf sind ohne die schriftliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.
28.11.2010, 22:45 von admin |
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Kommentare
Kein angenehmer Job, oder? Man ist doch der Blitzableiter für alle Agressionen der Menschen, die sich im Alltag anschauen und sich im Ernstfall an einer Politesse entladen, die nur ihren Job macht...
Unter "Gemeindevollzugsbeamtin" habe ich mir überhaupt nichts vorstellen können und bin erstaunt, wie aufwändig der Beruf ist-hätte ich nicht gedacht.