
Hier kannst Du Berufsgeschichten (Echte Erfahrungsberichte, was Leute in Ihrem Beruf tun und wie sie das erleben)
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Streetworker
StreetworkerStreetworker Dieser Streetworker hat es sich zur Aufgabe gemacht, diejenigen Menschen bei Problemen zu unterstützen, die gemeinhin als „der untere Rand der Gesellschaft" gelten. Hier erzählt er von seinem Beruf, seinen Erfahrungen auf der Straße und im Obdachlosenwohnheim. Er geht auf konkrete Fälle seiner „Klienten" ein und müsse immer wieder erstaunt feststellen, wie gut sich manche Leute in diesem Leben eingerichtet haben. Obdachlose seien bisweilen sogar ein Stück zufriedener als manch andere Menschen mit aus¬gefeilter Karriere. Dennoch glaube er nicht an eine freie Entscheidung auf der Straße zu leben und vielen gehe es natürlich auch gar nicht gut dabei. Der Streetworker ist Ende dreißig, verheiratet und hat vier Kinder. Er übt diesen Beruf mittlerweile schon seit mehr als zehn Jahren aus. Wir treffen uns an seinem Arbeitsplatz - einer kirchlichen Sozialeinrichtung. Unten auf dem Hof stehen, teils mit Bier in der Hand, ein paar ungepflegte Männer, was auch hier so manches an ein Leben auf der Straße erinnert. Markant ist die Lage direkt gegenüber der Arbeitsagentur. Im Erdgeschoss befindet sich eine Kantine, im oberen Stockwerk sind ein paar kleine Büros, wo das Gespräch stattfindet. ... diese Berufsgeschichte weiterlesen? Das Buch Berufsgeschichten - Menschen erzählen aus ihrer Arbeitswelt und wie sie diese erleben gibt es schon ab 5,95 Euro! © 2005, 2009 Nick Melekian - Reproduktionen, Übersetzungen, Verbreitung, Weiterverarbeitung oder ähnliche Handlungen zu kommerziellen oder nichtkommerziellen Zwecken sowie Wiederverkauf sind ohne die schriftliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.
13.01.2009, 08:53 von admin |
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Kommentare
Ein Einsatz für solche Leute ist zwar sehr löblich, dennoch bin ich der Meinung, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist und man, gerade in Deutschland, nicht ohne eigene Schuld zum sozialen Problemfall wird. Aber wenn man ihnen dabei helfen kann, ihr Loch zu überwinden, dann ist dies eine sehr sinnvolle Arbeit.
Weiter so!
Eines hat mich total überrascht: Das der Streetworker selbst mitgeht mit den Leuten auf der Straße und so wie sie lebt und dann auch noch selbst bettelt...