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Ergebnisse:Gemeindevollzugsbeamtin („Politesse") Der Name „Gemeindevollzugsbeamter" lässt so manche an Beschäftigte in Gefängnissen denken. Jedoch dreht sich dieser Beruf um Tätigkeiten, die Ordnungswidrigkeiten im örtlichen Umfeld betreffen. Kurzum: Falschparken. Der Beruf ist besser bekannt unter dem Begriff Politesse, sodass sich die hier berichtende Gemeindevollzugsbeamtin schmunzelnd auch so nennt, was, wie sie sagt, „in der Bevölkerung einfach leichter verstanden wird". Weil es ein Beruf ist, der nicht immer leicht ist, hilft ihr sehr der starke Zusammenhalt unter den Kollegen. Die Interviewte kommt aus der ehemaligen DDR, zog bereits vor der Maueröffnung nach Westdeutschland und ist eigentlich gelernte Bürokauffrau. Sie übt diesen Beruf bereits seit fünfzehn Jahren aus.
Entwicklungsingenieur (Elektrotechnik) Nach Arbeitsverhältnissen im Vertrieb und Qualitätsmanagement fand dieser Elektroingenieur seinen Traumberuf nun in der Entwicklung von Haushaltsgeräten. Entgegen der Tatsache, dass Ingenieure oft als Stubenhocker oder Eigenbrötler betrachtet werden, erzählt er hier, dass diese Eigenschaften auch dort äußert hinderlich wären. Neben der Beschreibung seiner ersten Jobs beschreibt er die Arbeit und Besonderheiten in der Entwicklung von Geräten, die millionenfach gefertigt und verkauft werden. Er ist Anfang vierzig, ledig ohne Kinder und arbeitet seit acht Jahren in der Entwicklung. Die Begeisterung, die er durch seinen Job empfindet, ist während des Gesprächs deutlich spürbar.
Flugbegleiterin Der Beruf der Flugbegleiterin/des Flugbegleiters fasziniert heutzutage nicht mehr so viele Mädchen und Frauen, aber ist immer noch ein beliebter Wunschberuf. Man komme viel in der Welt herum und habe einen exklusiven Arbeitsplatz, sind häufige Begründungen. Diese Flugbegleiterin erzählt von diesen Vorurteilen und auch von der Realität. Sie gibt dabei ausführliche Einblicke in die Ausbildung, Arbeitsbedingungen und Herausforderungen des Berufs. Weil bei so viel Arbeit mit Menschen im Miteinander viel passieren kann, kommt in den Ausführungen auch das soziale Leben an Bord (und auf dem Boden) nicht zu kurz.
Fahrlehrer Jeder deutsche Führerscheininhaber hatte automatisch einmal Kontakt mit einer Fahrschule. Auch später bleiben Fahrschulen in unserem Blickfeld. So sehen wir regelmäßig Fahrschulwagen, die mitunter langsam vor uns herfahren oder den Verkehr etwas behindern. Aber wie nehmen Fahrlehrer den Verkehr und das Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer wahr? Wie ist es, als Fahrlehrer meist junge Menschen auf den Führerschein vorzubereiten und wie macht man sich dabei einen guten Ruf? Wo liegen die Vorteile und Belastungen dieses Berufs? Dieser Fahrlehrer besitzt eine eigene Fahrschule, ist Mitte sechzig, verheiratet und hat zwei Kinder. Er arbeitet in diesem Beruf bereits seit vierzig Jahren und bildet alle Führerscheinklassen aus. Das Gespräch findet in den Räumlichkeiten der Fahrschule statt, wo sonst abends Fahrschüler sitzen und vom Fahrlehrer im Theorieunterricht auf gesetzliche Vorschriften des Straßenverkehrs vorbereitet werden.
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