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Ergebnisse:Sekretärin im Hotel Bezeichnungen für den Berufsnamen der „Sekretärin" gibt es viele. So ist in vielen Unternehmen unter „Team-Assistentin" oder „Assistentin der Geschäftsleitung" der gleiche Beruf gemeint. Es gibt auch negative Bezeichnungen wie zum Beispiel „Tippse" oder „Mädchen für Alles". Hier berichtet eine Sekretärin, die ursprünglich im Bankgewerbe tätig war, diese Tätigkeit für eine Mutterschaftspause aufgab und danach als Sekretärin in das Berufsleben wiedereinstieg. Und obwohl sie eigentlich gerne einen anderen Beruf ausüben würde, glaubt sie nicht daran, in ihrem fortgeschrittenen Alter noch an einen neuen Job zu kommen. Sie ist Ende fünfzig, geschieden und hat drei erwachsene Kinder. Sie arbeitet in einem Hotel, das als Familienbetrieb geführt wird und circa fünfzig Mitarbeiter beschäftigt. Circa ein Drittel davon sind Aushilfskräfte.
Zahnarzt Mit Zahnärzten sind gemischte Gefühle und manchmal auch Ängste verbunden, da fast jeder bereits als Patient Erfahrungen mit Schmerzen und Heilung gemacht hat. Weil dieser Zahnarzt seinen Beruf sehr schätzt, machen ihm die Hemmungen bezüglich seines Berufsstandes gelegentlich zu schaffen. Er legt dar, dass die Arbeit auch ohne Blutvergießen gut verrichtet werden kann und, dass durch eine reine Terminpraxis auch unnötiger Stress für die Patienten wegfalle. Außerdem betont er, warum er das selbständige Arbeiten für sich so ansprechend findet. Er ist Mitte vierzig, geschieden, hat zwei Kinder und ist bereits fünfzehn Jahre als Zahnarzt tätig. Das Interview findet abends in seiner Wohnung in einem schönen Altstadtviertel statt. Während des Gesprächs sitzt sein im Teenie-Alter befindlicher Sohn unweit auf dem Sofa entfernt. Die Praxis ist circa ein Kilometer entfernt und modern eingerichtet. Im Wartezimmer der Praxis sitzen gewöhnlich nur wenige Patienten und für eine Zahnarztpraxis herrscht eine recht entspannte Atmosphäre. Läuft die Praxis schlecht oder ist sie einfach nur gut geführt?
Streetworker Dieser Streetworker hat es sich zur Aufgabe gemacht, diejenigen Menschen bei Problemen zu unterstützen, die gemeinhin als „der untere Rand der Gesellschaft" gelten. Hier erzählt er von seinem Beruf, seinen Erfahrungen auf der Straße und im Obdachlosenwohnheim. Er geht auf konkrete Fälle seiner „Klienten" ein und müsse immer wieder erstaunt feststellen, wie gut sich manche Leute in diesem Leben eingerichtet haben. Obdachlose seien bisweilen sogar ein Stück zufriedener als manch andere Menschen mit aus¬gefeilter Karriere. Dennoch glaube er nicht an eine freie Entscheidung auf der Straße zu leben und vielen gehe es natürlich auch gar nicht gut dabei. Der Streetworker ist Ende dreißig, verheiratet und hat vier Kinder. Er übt diesen Beruf mittlerweile schon seit mehr als zehn Jahren aus. Wir treffen uns an seinem Arbeitsplatz - einer kirchlichen Sozialeinrichtung. Unten auf dem Hof stehen, teils mit Bier in der Hand, ein paar ungepflegte Männer, was auch hier so manches an ein Leben auf der Straße erinnert. Markant ist die Lage direkt gegenüber der Arbeitsagentur. Im Erdgeschoss befindet sich eine Kantine, im oberen Stockwerk sind ein paar kleine Büros, wo das Gespräch stattfindet.
Entwicklungsingenieur (Elektrotechnik) Nach Arbeitsverhältnissen im Vertrieb und Qualitätsmanagement fand dieser Elektroingenieur seinen Traumberuf nun in der Entwicklung von Haushaltsgeräten. Entgegen der Tatsache, dass Ingenieure oft als Stubenhocker oder Eigenbrötler betrachtet werden, erzählt er hier, dass diese Eigenschaften auch dort äußert hinderlich wären. Neben der Beschreibung seiner ersten Jobs beschreibt er die Arbeit und Besonderheiten in der Entwicklung von Geräten, die millionenfach gefertigt und verkauft werden. Er ist Anfang vierzig, ledig ohne Kinder und arbeitet seit acht Jahren in der Entwicklung. Die Begeisterung, die er durch seinen Job empfindet, ist während des Gesprächs deutlich spürbar.
Dönerladen-Besitzer Dönerbuden gibt es (fast) an jeder Ecke. Die Gründe dafür liegen laut diesem Dönerladen-Inhaber in dem Irrglauben, dass Kunden ungeachtet jeder Qualität in Scharen herbeiströmen, wenn der Preis nur stimmt. Gerade in kleineren Orten sei das Geschäft aber harte Arbeit und Freizeit dementsprechend Mangelware. Verändert habe das Geschäft zudem die Umstellung auf den Euro. Er ist Mitte dreißig, verheiratet, hat zwei Kinder und einen starken türkischen Akzent mit holprigem Deutsch (das hier der Lesbarkeit wegen umformuliert wurde). Mittlerweile bringt er acht Jahre Erfahrung aus dem Döner-Geschäft mit. Das Interview findet in seinem kleinen Eckladen einer ruhigen 25.000-Einwohner Gemeinde statt. Der Dönerladen ist direkt neben einer Grundschule, etwas versteckt im Stadtzentrum gelegen.
Autohändler Um als Autohändler auf dem Markt zu agieren, braucht man ein dickes Fell. Schwankende Absätze und drohende Konkurrenz im Internet setzen dem Geschäft schwer zu. Diese beiden Autohändler haben sich über die Jahre einen kleinen Autoverkaufsplatz aufgebaut. Sie arbeiten zusammen und teilen sich Grundstück und Miete - ihre Zufriedenheit mit dem Job unterscheidet sich aber in mancher Hinsicht. Der Verkaufsplatz ist ein einfach gehalten und neben einer befahrenen Straße gelegen. Auf dem Platz steht eine Vielzahl gebrauchter Autos. In der Mitte ein Baucontainer, in dem eine geordnete Unordnung herrscht. Ich setze mich auf einen halb defekten Stuhl. Trotz des vermeintlichen Chaos, wirkt der Innenraum einladend und sympathisch. Es ist ein heißer, sonniger Tag am frühen Mittag. Der eine Autohändler, hier zur leichteren Unterscheidung Autohändler 1 genannt, ist deutscher Herkunft, trägt eine kurze Hose, T-Shirt und erzählt vor dem Interview von seinem Fischfang (Hecht) am vorherigen Tag. Der andere Autohändler, hier Autohändler 2 genannt, ist türkischer Abstammung, spricht mit etwas Akzent und trägt Jeans in Kombination mit einem Muscleshirt.
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