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Friedhofsangestellter

Friedhofsangestellter

Als Friedofsangestellter (eigentlich: Arbeiter im Bestattungsdienst) zu arbeiten bedeutet, tagtäglich mit dem Tod und der eigenen Vergänglichkeit konfrontiert zu sein. Die eigentliche Arbeit, die der eines Landschaftsgärtners nicht unähnlich ist, tritt dabei aber klar in den Vordergrund. Dieser Vorarbeiter eines städtischen Friedhofs berichtet im Interview über die Schönheit des Friedhofs, den Zeitstress der Arbeit im Gegensatz zur Ruhe der Stätte und von den Begegnungen mit Verwandten der Toden beziehungsweise den zukünftigen „Kunden".

Er arbeitet bereits seit dreizehn Jahren auf einem prachtvoll gelegenen Friedhof und hat als Aussiedler aus Kasachstan einen starken sprachlichen Akzent. Er empfängt mich sehr freundlich und zuvorkommend, trägt eine grüne Arbeitshose. Wir treffen uns im Sommer an einem Vormittag in einem kühlen, kargen, circa 15qm kleinen Aufenthaltsraum für die Bediensteten, welcher sich direkt neben den Aufbewahrungsräumen beziehungsweise Kühlhäusern der Leichen befindet. Das Gespräch wird immer wieder von kurzen, dienstlichen Handy-Anrufen unterbrochen.


Metzgerin

Metzgerin

Als Frau im Fleischereigewerbe zu arbeiten muss noch vor einigen Jahrzehnten auf Männer befremdlich gewirkt haben. Nichtsdestotrotz hat diese Metzgerin entgegen allen Missbilligungen und Unkenrufen ihren Traumberuf verwirklicht und arbeitet in der Produktion eines Fleischerei­betriebs. Da ist es nicht verwunderlich, dass der Verzehr von Fleisch auch in ihrem Privatleben eine große Rolle spielt und schon immer ein fester Bestandteil ihres Speiseplans war. Neben ihrem Beruf erzählt sie von ihrer Meinung über Vegetarier, dem besten Hausrezept für zarte Hände und von der Bürokratie aus Brüssel, die wie sie meint, weit davon entfernt sei, logisch erklärt werden zu können.

Sie ist Anfang dreißig, verheiratet, hat zwei Kinder und wurde bereits als beste Fleischerin auf dem Gebiet der Leberwurst ausgezeichnet. Ort des Treffens ist der Fleischerei-Verkaufsraum einer Kleinstadt. Das Gespräch findet an einem der zwei Imbisstische statt, die normalerweise dazu genutzt werden, um die an der Theke angebotenen, warmen Speisen noch im Lokal zu verspeisen. Es herrscht viel Publikumsverkehr. Weil sie um sechs Uhr morgens den unerwarteten Anruf bekam, kurzfristig für eine Kollegin im Verkauf einzuspringen, wird das Gespräch immer wieder unterbrochen, damit sie hinter der Theke aushelfen kann. Denn Kundenservice ist alles: Der Wettbewerb und die Rahmenbedingungen für kleinere Fleischerei­betriebe ist hart, sodass um jeden Kunden gekämpft wird.


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