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Ergebnisse:Taxifahrer Dieser Taxifahrer fasste nach dem Studium den Plan, aus seinem früheren Gelegenheitsjob eine selbstständige und hauptberufliche Existenz aufzubauen. Nach Jahren des Fahrens bereut er dies allerdings: Er empfindet den Beruf als einen Knochenjob und zittert um jeden Kunden. Das Interview findet im Auto bei sommerlichen Temperaturen vor dem Hauptbahnhof einer Großstadt statt - es hat 34°C und der Schweiß fließt an der Haut entlang. Die Verabredung musste um eine halbe Stunde aufgrund eines Taxi-Kundentermins verschoben werden. Jetzt steht der Taxifahrer in zweiter Reihe zusammen mit fünfzehn bis zwanzig anderen Taxis.
Bierkneipenwirt Der Interviewte arbeitet seit vier Jahren mit seiner Frau als selbstständiger Kneipenwirt. Er beschreibt die zwei Seiten seiner Tätigkeit, zum einen die Freiheit selbstständig zu arbeiten, sein eigener Chef zu sein, doch an¬dererseits auch die Herausforderungen, denen er sich in der Gastronomie Branche stellen muss: Steigende Preise, immer höhere laufende Kosten und nicht zuletzt eine 90-Stunden Woche. Der Kneipenwirt ist Mitte vierzig. Das Gespräch findet nachmittags in einer kleinen Eckkneipe eines überschaubaren Einkaufszentrums statt. Die Tür ist meist offen und Hauptaufenthalt der Gäste ist in der Regel der Tresen. Wir sitzen an einem der Tische. Zu dieser Zeit herrscht nur wenig Betrieb.
Straßenbahnfahrer Lokomotivführer gehört zu den Berufen, der den Kindheitstraum vieler Menschen repräsentieren dürfte. Straßenbahnfahrer bewegen sich ebenso auf Schienen, jedoch in der Regel im innerstädtischen Verkehr. Der hier erzählende Straßenbahnfahrer gibt Einblicke in den Ablauf seines Betriebes, in den Umgang mit Fahrgästen und vor welchen Herausforderungen er steht, wenn er im Dienst seine Notdurft verrichten möchte. Das Interview findet mittags nach Ende seiner Schicht im einfach gehaltenen Aufenthaltsraum des Betriebs neben den Umzugskabinen statt, wo einige Fahrer sitzen, um miteinander zu reden, Zeitung zu lesen oder in Ruhe ihr mitgebrachtes Essen einzunehmen. Er ist Anfang vierzig, ledig und besitzt zwei Hunde. Sein kurpfälzischer Dialekt ist unverkennbar.
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