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Ergebnisse:Apothekerin Wie viele Menschen verbinden mit der Arbeit einer Apothekerin ein anspruchsvolles Pharmaziestudium? Dass dieser Beruf mehr ist, als nur Medikamente über den Tisch zu schieben, davon weiß diese Frau zu berichten. Die hier erzählende Apothekerin erzählt von ihrer Ausbildung, dem Alltag, der „Kinderfreundlichkeit des Berufs", was sie persönlich aus ihrem Job mitnimmt sowie von der Abwechslung durch persönliche Kontakte mit den Kunden. Das Interview findet abends in einer Apotheke einer Kleinstadt statt. Die Interviewte ist Mitte dreißig, verheiratet und hat zwei Kinder.
Klinikfriseurin mit Perückenfachgeschäft Klinikfriseurinnen haben mit kranken Menschen zu tun, die trotz ihres Schicksals weiterhin durch ein gesundes Aussehen in unserer Gesellschaft integriert bleiben wollen. Die Begriffe krank und gesund sind diskussionswürdig, werden jedoch hier aus dem üblichen Gesprächsgebrauch übernommen. Die hier vorgestellte Klinikfriseurin hat klein angefangen. Bei einfachen Dienstleistungen als Friseurin im Krankenhaus hat sie ihre Liebe zum Frisieren von Perücken entdeckt und ist nun stolz auf ihren Werdegang. Mit den mittlerweile fünf Läden ihrer Kette hat sie zwar für ihr Auskommen gesorgt - das aber war nicht immer so. Krankenkassen, Konkurrenz und Klinikalltag legten ihr immer wieder Steine in den Weg, die es beiseite zu räumen galt. Vor dem Interview in Ihrem Geschäft wird eine Kundin noch fertigfrisiert und eine weitere im Nebenraum beraten. Überall hängen Perücken an den Wänden, auf Köpfen von Schaufensterpuppen. Eine Wand ist ganz mit Kartons (ähnlich, aber schmaler als Schuhkartons) zugestellt, in welchen sich eine Vielzahl weiterer Perücken vermuten lassen.
Krankenschwester in der Altenpflege Dass Altenpflege ein durchaus fordernder Job ist, kann jeder bestätigen, der gezwungenermaßen seine Liebsten pflegt und es leuchtet beinahe von selbst ein, dass man als professioneller Pfleger oder Pflegerin in diesem Beruf mit einem besonderen Maß an Menschenliebe versehen sein muss, um sich dauerhaft den dabei entstehenden Belastungen stellen zu können. Diese Krankenschwester berichtet über ihren Beruf in der Altenpflege und sieht viele Vorteile gegenüber ihrer vorherigen Arbeit im Krankenhaus. Sie ist Mitte dreißig, verheiratet, noch ohne Kinder und bekennende, freikirchliche Christin. Eine Familie ist geplant, jedoch befindet sich ihr Mann gerade im Referendariat zum Lehrer. Ihre Mutter ist ebenso Krankenschwester und in der Familie gibt es mehrere Ärzte.
Metzgerin Als Frau im Fleischereigewerbe zu arbeiten muss noch vor einigen Jahrzehnten auf Männer befremdlich gewirkt haben. Nichtsdestotrotz hat diese Metzgerin entgegen allen Missbilligungen und Unkenrufen ihren Traumberuf verwirklicht und arbeitet in der Produktion eines Fleischereibetriebs. Da ist es nicht verwunderlich, dass der Verzehr von Fleisch auch in ihrem Privatleben eine große Rolle spielt und schon immer ein fester Bestandteil ihres Speiseplans war. Neben ihrem Beruf erzählt sie von ihrer Meinung über Vegetarier, dem besten Hausrezept für zarte Hände und von der Bürokratie aus Brüssel, die wie sie meint, weit davon entfernt sei, logisch erklärt werden zu können. Sie ist Anfang dreißig, verheiratet, hat zwei Kinder und wurde bereits als beste Fleischerin auf dem Gebiet der Leberwurst ausgezeichnet. Ort des Treffens ist der Fleischerei-Verkaufsraum einer Kleinstadt. Das Gespräch findet an einem der zwei Imbisstische statt, die normalerweise dazu genutzt werden, um die an der Theke angebotenen, warmen Speisen noch im Lokal zu verspeisen. Es herrscht viel Publikumsverkehr. Weil sie um sechs Uhr morgens den unerwarteten Anruf bekam, kurzfristig für eine Kollegin im Verkauf einzuspringen, wird das Gespräch immer wieder unterbrochen, damit sie hinter der Theke aushelfen kann. Denn Kundenservice ist alles: Der Wettbewerb und die Rahmenbedingungen für kleinere Fleischereibetriebe ist hart, sodass um jeden Kunden gekämpft wird.
Hebamme Hebamme ist ein echter Frauenberuf - von Frauen für Frauen. Dieser Berufsstand hat für werdende Mütter eine wichtige Rolle, was sich auch dadurch zeigt, dass in manchen Kulturen hohe Ausgangsvoraussetzungen an Ausübende dieses Berufs gestellt werden. Die hier erzählende Hebamme zeigt auf, wie sie sich erst über Umwege für den Beruf entschieden hat, welche Sichtweisen viele Hebammen im Vergleich zu Ärzten/-innen vertreten und wie gesellschaftliche Trends die Schwangerschaft und Geburt beeinflussen. Desweiteren gibt sie hier Einblicke in persönliche Erklärungs¬versuche bezüglich der steigenden Rate an Kaiserschnitt-Geburten. Sie ist Mitte vierzig, verheiratet, hat zwei fast erwachsene Kinder und ist seit achtzehn Jahren als Hebamme tätig. Das Gespräch findet morgens um neun Uhr vor ihrem ersten Hausbesuch in ihrer Wohnung statt, die mit warmen Rottönen eingerichtet und in ruhiger Lage gelegen ist. Es springt eine junge Katze umher, die während des Gesprächs verspielt die Welt entdeckt.
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