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Ergebnisse:Apothekerin Wie viele Menschen verbinden mit der Arbeit einer Apothekerin ein anspruchsvolles Pharmaziestudium? Dass dieser Beruf mehr ist, als nur Medikamente über den Tisch zu schieben, davon weiß diese Frau zu berichten. Die hier erzählende Apothekerin erzählt von ihrer Ausbildung, dem Alltag, der „Kinderfreundlichkeit des Berufs", was sie persönlich aus ihrem Job mitnimmt sowie von der Abwechslung durch persönliche Kontakte mit den Kunden. Das Interview findet abends in einer Apotheke einer Kleinstadt statt. Die Interviewte ist Mitte dreißig, verheiratet und hat zwei Kinder.
Klinikfriseurin mit Perückenfachgeschäft Klinikfriseurinnen haben mit kranken Menschen zu tun, die trotz ihres Schicksals weiterhin durch ein gesundes Aussehen in unserer Gesellschaft integriert bleiben wollen. Die Begriffe krank und gesund sind diskussionswürdig, werden jedoch hier aus dem üblichen Gesprächsgebrauch übernommen. Die hier vorgestellte Klinikfriseurin hat klein angefangen. Bei einfachen Dienstleistungen als Friseurin im Krankenhaus hat sie ihre Liebe zum Frisieren von Perücken entdeckt und ist nun stolz auf ihren Werdegang. Mit den mittlerweile fünf Läden ihrer Kette hat sie zwar für ihr Auskommen gesorgt - das aber war nicht immer so. Krankenkassen, Konkurrenz und Klinikalltag legten ihr immer wieder Steine in den Weg, die es beiseite zu räumen galt. Vor dem Interview in Ihrem Geschäft wird eine Kundin noch fertigfrisiert und eine weitere im Nebenraum beraten. Überall hängen Perücken an den Wänden, auf Köpfen von Schaufensterpuppen. Eine Wand ist ganz mit Kartons (ähnlich, aber schmaler als Schuhkartons) zugestellt, in welchen sich eine Vielzahl weiterer Perücken vermuten lassen.
Fotografin Viel Abwechslung, Freiheit, aber auch harte Arbeit und ein großes Maß an Zeitaufwand, stellen den Arbeitsalltag des Berufs des Fotografen dar. Weil ihr Vater bereits Fotograf war, wusste die hier berichtende Fotografin von Anfang an, welche Vor- und Nachteile diesen Beruf charakterisiert. Sie berichtet von ihrer Ausbildungszeit, dem Alltag, den Menschen für die sie fotografiert und von ihrem Gefühl, ihren eigenen Ansprüchen nie genügen zu können. Vor allem dann, wenn der alltägliche Zeitdruck und die damit verbundene Hektik der Kreativität die Luft abschneidet. Diese Fotografin ist Anfang vierzig, arbeitet seit zweiundzwanzig Jahren bereits als Fotografin und ist ledig. Sie hat am Tag des Interviews sehr viel zu tun, sodass sie sich mühselig von ihrer Arbeit etwas freischaufeln muss. Nach kurzer Zeit des Treffens in einem gemütlichen Café unweit des Fotostudios wird sie aber zunehmend entspannter.
Buchhändlerin Als Buchhändlerin muss man viel lesen. Ideal ist es natürlich, wenn man das bereits gerne in der Freizeit tut. Der Beruf des Buchhändlers verliert in der heutigen Zeit etwas an Bedeutung. Die Bedrohung durch große Buchhandelsketten und neue Online-Buchgeschäfte haben großen Einfluss auf diesen Beruf. Deshalb ist die hier erzählende Buchhändlerin auch froh, sich bisher noch über Wasser halten zu können. Denn unabhängig von den finanziellen Herausforderungen macht ihr die Arbeit sehr viel Freude. Das Interview fand während der Mittagspause im Hinterzimmer der Buchhandlung statt. Während des Gesprächs kommen regelmäßig Anrufe und Faxe hinein. Die Interviewte ist Mitte vierzig und ledig.
Friedhofsangestellter Als Friedofsangestellter (eigentlich: Arbeiter im Bestattungsdienst) zu arbeiten bedeutet, tagtäglich mit dem Tod und der eigenen Vergänglichkeit konfrontiert zu sein. Die eigentliche Arbeit, die der eines Landschaftsgärtners nicht unähnlich ist, tritt dabei aber klar in den Vordergrund. Dieser Vorarbeiter eines städtischen Friedhofs berichtet im Interview über die Schönheit des Friedhofs, den Zeitstress der Arbeit im Gegensatz zur Ruhe der Stätte und von den Begegnungen mit Verwandten der Toden beziehungsweise den zukünftigen „Kunden". Er arbeitet bereits seit dreizehn Jahren auf einem prachtvoll gelegenen Friedhof und hat als Aussiedler aus Kasachstan einen starken sprachlichen Akzent. Er empfängt mich sehr freundlich und zuvorkommend, trägt eine grüne Arbeitshose. Wir treffen uns im Sommer an einem Vormittag in einem kühlen, kargen, circa 15qm kleinen Aufenthaltsraum für die Bediensteten, welcher sich direkt neben den Aufbewahrungsräumen beziehungsweise Kühlhäusern der Leichen befindet. Das Gespräch wird immer wieder von kurzen, dienstlichen Handy-Anrufen unterbrochen.
Bilanzbuchhalterin In Steuerbüros arbeiten Bilanzbuchhalter für Steuerberater als unterstützende Mitarbeiter und sind für ganz bestimmte Fachgebiete ausgebildet. Weil sie einen großen Teil der Arbeit erledigen, müssen sie sich ein fundiertes steuerrechtliches Wissen aneignen und dies laufend aktuell halten. Diese Bilanzbuchhalterin berichtet über die schöne Beziehung zu ihrem Beruf, den Alltag des Jobs, den Wunsch der eigenen Selbständigkeit und über wechselndes Betriebsklima durch Konflikte mit Kollegen, die in Teams entstehen können. Sie arbeitet als Bilanzbuchhalterin bereits seit 17 Jahren, ist Mitte dreißig, verheiratet und ohne Kinder. Das Gespräch findet abends in lockerer Atmosphäre in einem Café statt.
Reiseverkehrskauffrau Reiseverkehrskauffrauen haben den Vorteil, dass sie sich mit dem, was andere Menschen nur im Urlaub erleben, laufend in ihrem Berufsleben beschäftigen. Darüber hinaus ist es üblich, neben den Privatreisen auch Seminarreisen zu unternehmen, um über mögliche Ziele bestens auf dem Laufenden zu sein und Kontakte persönlich zu pflegen. Diese Reiseverkehrskauffrau hat sich für ihren Beruf speziell aus diesen Gründen entschieden. Allerdings ist nicht alles Gold was glänzt und der Beruf bringt, wie sie uns in diesem Interview verdeutlicht, viel Stress mit sich. Die Konkurrenz im Internet wächst und die Branche muss versuchen, sich durch einen guten Service gegenüber den Billigangeboten zu behaupten. Die hier erzählende Reiseverkehrskauffrau ist Mitte zwanzig und arbeitet im Reisebüro ihrer Schwester. Das Büro hat zwei Beratungsplätze, ist keiner Kette zugehörig und ist an einem zentralen Verkehrsschnittpunkt einer Stadt gelegen. Das Gespräch musste im Vorfeld ein paar Mal verschoben werden, weil stets zu viel Betrieb war. Auch am Tag des Interviews ist herrscht Hochbetrieb: Kunden im Geschäft und eine Vielzahl Anrufe, die vorübergehend von der Schwester bedient werden.
Immobilienmakler Immobilienmakler vermitteln zwischen Verkäufern und Käufern eines Grundstücks oder Gebäudes beziehungsweise zwischen Vermieter und Mieter. Das erfordert Idealerweise ein breites Fachwissen, um den Wert von Immobilien sicher beurteilen zu können. Laut dieses Immobilienmaklers ist aber genau das ein Punkt, der seinem Berufsstand oft ein schlechtes Image beschert. Er berichtet von Immobilien, Provisionen, Verträgen, Arbeitsalltag und seiner Motivation zu arbeiten. Der Makler ist Ende fünfzig und hat sich neben der reinen Vermittlung auf den Bereich Immobilienberatung spezialisiert. Das Gespräch findet in seinem Büro statt, das in bester Lage gelegen ist und einen schönen Blick auf Stadt, Erholungsflächen sowie umgebender Natur bietet. Die Einrichtung des Zimmers ist robust, an einer Seite des Raumes steht eine Pendeluhr, in den Regalen befindet sich christliche Literatur.
Wagenschieber
Eine große Zahl der Menschen kann ihr Hobby nicht zum Beruf machen. Dieser Wagenschieber eines Einkaufszentrums würde zwar viel lieber als Pantomime arbeiten, hätte dann aber kein Auskommen und entschloss sich nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit daher, für den, wenn auch einfachen, „Brotberuf" des Wagenschiebers. Er erzählt von den Heinzelmännchen des Einkaufszentrums, die niemand kennt, aber jeder braucht, von Einkaufswagen und seinem Traum, eventuell doch noch eines Tages in die Manege zu wechseln. Er ist Ende dreißig, ledig und hat ein Kind, das bei seiner früheren Partnerin wohnt. Ursprünglich arbeitete er als Stahlbetonbauer. Es ist mit 37,5 °C ein heißer Sommerabend. Das Gespräch findet nach seiner Arbeit unweit von seinem Arbeitsort, ein mehrstöckiger Parkplatz eines Einkaufszentrums, entfernt statt. Er hat eine Pfeife im Mund, Kopfhörer um den Hals, trägt eine Kappe und ist eine große, imposante Gestalt - kaum zu übersehen.
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