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Ergebnisse:Metzgerin Als Frau im Fleischereigewerbe zu arbeiten muss noch vor einigen Jahrzehnten auf Männer befremdlich gewirkt haben. Nichtsdestotrotz hat diese Metzgerin entgegen allen Missbilligungen und Unkenrufen ihren Traumberuf verwirklicht und arbeitet in der Produktion eines Fleischereibetriebs. Da ist es nicht verwunderlich, dass der Verzehr von Fleisch auch in ihrem Privatleben eine große Rolle spielt und schon immer ein fester Bestandteil ihres Speiseplans war. Neben ihrem Beruf erzählt sie von ihrer Meinung über Vegetarier, dem besten Hausrezept für zarte Hände und von der Bürokratie aus Brüssel, die wie sie meint, weit davon entfernt sei, logisch erklärt werden zu können. Sie ist Anfang dreißig, verheiratet, hat zwei Kinder und wurde bereits als beste Fleischerin auf dem Gebiet der Leberwurst ausgezeichnet. Ort des Treffens ist der Fleischerei-Verkaufsraum einer Kleinstadt. Das Gespräch findet an einem der zwei Imbisstische statt, die normalerweise dazu genutzt werden, um die an der Theke angebotenen, warmen Speisen noch im Lokal zu verspeisen. Es herrscht viel Publikumsverkehr. Weil sie um sechs Uhr morgens den unerwarteten Anruf bekam, kurzfristig für eine Kollegin im Verkauf einzuspringen, wird das Gespräch immer wieder unterbrochen, damit sie hinter der Theke aushelfen kann. Denn Kundenservice ist alles: Der Wettbewerb und die Rahmenbedingungen für kleinere Fleischereibetriebe ist hart, sodass um jeden Kunden gekämpft wird.
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