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Ergebnisse:Fotografin Viel Abwechslung, Freiheit, aber auch harte Arbeit und ein großes Maß an Zeitaufwand, stellen den Arbeitsalltag des Berufs des Fotografen dar. Weil ihr Vater bereits Fotograf war, wusste die hier berichtende Fotografin von Anfang an, welche Vor- und Nachteile diesen Beruf charakterisiert. Sie berichtet von ihrer Ausbildungszeit, dem Alltag, den Menschen für die sie fotografiert und von ihrem Gefühl, ihren eigenen Ansprüchen nie genügen zu können. Vor allem dann, wenn der alltägliche Zeitdruck und die damit verbundene Hektik der Kreativität die Luft abschneidet. Diese Fotografin ist Anfang vierzig, arbeitet seit zweiundzwanzig Jahren bereits als Fotografin und ist ledig. Sie hat am Tag des Interviews sehr viel zu tun, sodass sie sich mühselig von ihrer Arbeit etwas freischaufeln muss. Nach kurzer Zeit des Treffens in einem gemütlichen Café unweit des Fotostudios wird sie aber zunehmend entspannter.
Opernchorsänger Selbst in einer Oper singen? Was sind es für Menschen, die mit vollem Organ auf der Bühne den Bann des Publikums auf sich ziehen? Ist es vergleichbar mit einem Hobby oder Schwerstarbeit? Dieser interviewte Solist ist von der Oper verzaubert und der Wunsch, sich dort beruflich zu verwirklichen, reifte bereits in der Jugend. Bürgerkrieg und mangelnde Karriereaussichten in seinem Heimatland Georgien brachten ihn nach Deutschland an eine Staatsoper. Er ist Mitte dreißig, mit einer Pianistin verheiratet und hat ein Kind. Das Interview findet im Theater statt. Wir treffen uns vor dem Gebäude und gehen durch den Künstlereingang. Wir schreiten vorbei an etlichen Umkleidekabinen und Vorbereitungsräumen (der Dirigent hat ein eigenes Zimmer für sich). Wir machen einen kleinen Schlenker auf die Bühne und auch dahinter, wo es fast so viel Platz gibt wie im Zuschauerbereich. Einen Blick nach oben geworfen sieht man mehrere Etagen, an denen etliche Seilstränge zur Verfügung stehen, um Bühnengegenstände festzumachen beziehungsweise zu bedienen. Das Interview findet in einem kleinen, unauffälligen Raum statt, in dem neben einem Tisch, Stuhl und Sofa auch ein Klavier steht. Es dient im Alltag zum Warmmachen der Künstler.
Triathletin Viele Menschen träumen davon, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Entgegen aller Unkenrufen hat es diese Triathletin dennoch in einem Alter umgesetzt, das bei anderen bereits zum Rentenalter von Sportlern gilt. Ihr fällt es schwer, sich vorstellen, nur eine Arbeit auszuüben, die ein bloßes Abarbeiten von Zeit darstellt. Nun kann sie mit Hilfe des Sports sogar anderen Menschen helfen, das persönliche Glück zu finden. Die Triathletin ist Anfang vierzig, alleinerziehend und hat zwei Kinder. Das Interview findet mittags in ihrer Wohnung statt. Zum Gespräch kommt sie mit nassen Haaren, da sie gerade noch auf die Schnelle geduscht hat. Vor dem Beginn verabschiedet sie noch ihre Haushaltshilfe. Das Gespräch wird immer wieder von Anrufen unterbrochen und gegen Ende des Gesprächs kommt sie etwas unter Zeitdruck, weil sie ihren Sohn noch rechtzeitig von der Schule abholen muss.
Künstler Künstler als Berufung - das ist keine außergewöhnliche Erkenntnis. Doch als freischaffender Maler arbeiten und damit genug für seinen Lebensunterhalt verdienen? Was nur wenigen vorbehalten zu sein scheint, ist diesem Maler gelungen, wenngleich das Thema Finanzen noch immer regelmäßig viel Nerven abverlangt. Zwar erkannte er seine Begabung erst spät, richtet aber seit dem Tag der Entscheidung alle Energie in das künstlerische Schaffen. Er beschreibt hier, was es benötigt, sich als Künstler zu etablieren und wie der Schaffensprozess bei ihm aussieht beziehungsweise welche Rahmenbedingungen ein gutes Gelingen unterstützen. Er ist Anfang fünfzig, ledig ohne Kinder und bereits seit dreißig Jahren in diesem Beruf. Das Gespräch findet abends in einem Atelier mit zwei großen Räumen im Hinterhof einer Kleinstadt statt. An der Seite des einen Raums stehen unzählige Bilder der unterschiedlichsten Formate und im Hintergrund läuft Musik seines Lieblingsmusikers Bob Dylan. Kreativität liegt in der Luft.
Musiker Wie viel Wahrheit steckt hinter dem Klischee „Sex, Drugs and Rock'n'Roll"? Dieser Schlagzeuger erzählt, dass vieles davon wahr ist. Er berichtet von Auftritten, Bands, Frauen und dem unrealistischen Bild des Superstars. Desweiteren sinniert er über die Arbeitsbedingungen in seinem Beruf als Freiberufler und vergleicht seinen Job mit einem Leben als Angestellter, das für ihn keinesfalls in Frage käme. Er schätzt die Freiheit, seinen Beruf selbst zu gestalten, stellt jedoch auch fest, dass dies regelmäßig zu Existenzängsten führen kann. Dieser Musiker ist Ende dreißig, ledig und hat einen Sohn, der bei dessen Mutter lebt. Das Gespräch findet nach einer Unterrichtsstunde im Übungsraum einer Musikschule statt, für die er freiberuflich arbeitet. Er hat mittellange Haare, ist schlank, leger gekleidet und macht einen ruhigen, gelassenen Eindruck.
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