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Ergebnisse:Opernchorsänger Selbst in einer Oper singen? Was sind es für Menschen, die mit vollem Organ auf der Bühne den Bann des Publikums auf sich ziehen? Ist es vergleichbar mit einem Hobby oder Schwerstarbeit? Dieser interviewte Solist ist von der Oper verzaubert und der Wunsch, sich dort beruflich zu verwirklichen, reifte bereits in der Jugend. Bürgerkrieg und mangelnde Karriereaussichten in seinem Heimatland Georgien brachten ihn nach Deutschland an eine Staatsoper. Er ist Mitte dreißig, mit einer Pianistin verheiratet und hat ein Kind. Das Interview findet im Theater statt. Wir treffen uns vor dem Gebäude und gehen durch den Künstlereingang. Wir schreiten vorbei an etlichen Umkleidekabinen und Vorbereitungsräumen (der Dirigent hat ein eigenes Zimmer für sich). Wir machen einen kleinen Schlenker auf die Bühne und auch dahinter, wo es fast so viel Platz gibt wie im Zuschauerbereich. Einen Blick nach oben geworfen sieht man mehrere Etagen, an denen etliche Seilstränge zur Verfügung stehen, um Bühnengegenstände festzumachen beziehungsweise zu bedienen. Das Interview findet in einem kleinen, unauffälligen Raum statt, in dem neben einem Tisch, Stuhl und Sofa auch ein Klavier steht. Es dient im Alltag zum Warmmachen der Künstler.
Künstler Künstler als Berufung - das ist keine außergewöhnliche Erkenntnis. Doch als freischaffender Maler arbeiten und damit genug für seinen Lebensunterhalt verdienen? Was nur wenigen vorbehalten zu sein scheint, ist diesem Maler gelungen, wenngleich das Thema Finanzen noch immer regelmäßig viel Nerven abverlangt. Zwar erkannte er seine Begabung erst spät, richtet aber seit dem Tag der Entscheidung alle Energie in das künstlerische Schaffen. Er beschreibt hier, was es benötigt, sich als Künstler zu etablieren und wie der Schaffensprozess bei ihm aussieht beziehungsweise welche Rahmenbedingungen ein gutes Gelingen unterstützen. Er ist Anfang fünfzig, ledig ohne Kinder und bereits seit dreißig Jahren in diesem Beruf. Das Gespräch findet abends in einem Atelier mit zwei großen Räumen im Hinterhof einer Kleinstadt statt. An der Seite des einen Raums stehen unzählige Bilder der unterschiedlichsten Formate und im Hintergrund läuft Musik seines Lieblingsmusikers Bob Dylan. Kreativität liegt in der Luft.
Musiker Wie viel Wahrheit steckt hinter dem Klischee „Sex, Drugs and Rock'n'Roll"? Dieser Schlagzeuger erzählt, dass vieles davon wahr ist. Er berichtet von Auftritten, Bands, Frauen und dem unrealistischen Bild des Superstars. Desweiteren sinniert er über die Arbeitsbedingungen in seinem Beruf als Freiberufler und vergleicht seinen Job mit einem Leben als Angestellter, das für ihn keinesfalls in Frage käme. Er schätzt die Freiheit, seinen Beruf selbst zu gestalten, stellt jedoch auch fest, dass dies regelmäßig zu Existenzängsten führen kann. Dieser Musiker ist Ende dreißig, ledig und hat einen Sohn, der bei dessen Mutter lebt. Das Gespräch findet nach einer Unterrichtsstunde im Übungsraum einer Musikschule statt, für die er freiberuflich arbeitet. Er hat mittellange Haare, ist schlank, leger gekleidet und macht einen ruhigen, gelassenen Eindruck.
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