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Ergebnisse:Landwirt Viele Menschen werden von diesem Beruf abgehalten, weil sie nicht bereit sind, bei jeder Witterung im Freien hart anzupacken, sich dabei die Hände schmutzig zu machen und eventuellen organischen Gerüchen ausgesetzt zu sein. Dieser Landwirt legt dar, dass dies gar nicht die wirklichen Herausforderungen sind: Vielmehr verlangt der Beruf die Gabe eines Multitalents ab, um neben der landwirtschaftlichen Arbeit auch alltägliche Handwerksarbeiten selbst erledigen sowie betriebswirtschaftliche Vorgänge selbst abwickeln zu können. Dazu komme ein notwendiges Gespür für den Markt, um sich auf lukrative Landwirtschaftserzeugnisse zu spezialisieren. Alleine vom Getreideanbau könne er nämlich nicht leben. Dieser Landwirt ist Ende fünfzig, verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Er begann seine Lehre zum Landwirtschaftsgehilfen vor fünfundsechzig Jahren und ergänzte diese Ausbildung mit dem Meistertitel. Das Gespräch findet an einem Samstag in der Wohnung statt, die sich direkt auf dem Hof befindet. Beim Aufgang in die Wohnung im zweiten Stockwerk duftet es nach geräucherter Wurst, die im Keller gelagert und hergestellt wird. Es herrscht Hektik. Der Landwirt ist in Zeitdruck, weil noch viel Arbeit auf ihn wartet, zumal am morgigen Tag eines der regelmäßigen Hoffeste stattfindet, das eine Möglichkeit darstellt, die eigenen Produkte direkt an Kunden zu verkaufen. In der Küche backt seine Frau Kuchen, die die Spezialität des Hauses, Spanferkel, für die Nachmittagsstunden am morgigen Sonntag ergänzen werden.
Psychologische Psychotherapeutin Diese psychologische Psychotherapeutin arbeitet hauptberuflich in einer Rehaklinik, nebenberuflich als privat niedergelassene Psychotherapeutin. Sie erzählt neben Ihrem Berufsweg und anfänglicher Schwierigkeiten der Anerkennung eines ausländischen Studienabschlusses über die Arbeit als Therapeutin und von Vorurteilen, mit denen ihr Menschen hin und wieder begegnen. Auch klärt sie über Verwechslungen von Begrifflichkeiten auf, die gemeinhin im Zusammenhang der Psychologie und Psychotherapie ent¬stehen. Weil sie vor hat, hauptberuflich in eigener Praxis zu arbeiten, ergänzt sie ihre Ausführungen mit den Herausforderungen, vor denen grün-dungswillige Psychotherapeuten im derzeitigen Gesundheitssystem stehen. Sie ist Mitte dreißig, ledig und besitzt die namibische sowie deutsche Staatsbürgerschaft. Das Gespräch findet in Ihrer Privatpraxis statt, deren Räumlichkeiten sie sich mit anderen Therapeuten teilt. Ihr Behandlungsraum ist freundlich, hell und in warmen Farbtönen eingerichtet ist. Statt wie sonst eher zuzuhören, ist jetzt die Rolle umgedreht und die Psychotherapeutin erzählt von sich ...
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