Willkommen, Gast!   de
Joobz  

Suche

Tag
Module






Ergebnisse:

Bestattungsfachkraft (vollständig)

Bestattungsfachkraft (Auszubildender)

Ein Bestatter hat man mehr zu leisten, als sich um das Transportieren der Toten zu kümmern. Der Beruf ist voller Vielfalt, sodass es für diesen seit noch nicht allzu langer Zeit eine eigene Ausbildung mit anerkanntem Abschluss gibt. Es gibt viele Menschen, die mit dem Tod nicht in Berührung kommen wollen und für die dieser Job nicht die geringste Alternative wäre. Der hier von sich preisgebende Bestatter ist jedoch mit vollem Herz dabei und zeigt, warum ihn die Arbeit so anspricht.

Er ist 28 Jahre jung und seit zweieinhalb Jahren in diesem Beruf tätig. Das Gespräch findet in Beratungsräumen des Bestattungsunternehmens statt. Es ist ruhig. Die Ruhe täuscht aber. Kurz zuvor war wegen unvorhergesehener Todesfälle noch viel zu tun, weswegen das ursprüngliche Interview verschoben werden musste.


Politesse (vollständig)

Gemeindevollzugsbeamtin („Politesse")

Der Name „Gemeindevollzugsbeamter" lässt so manche an Beschäftigte in Gefängnissen denken. Jedoch dreht sich dieser Beruf um Tätigkeiten, die Ordnungswidrigkeiten im örtlichen Umfeld betreffen. Kurzum: Falschparken. Der Beruf ist besser bekannt unter dem Begriff Politesse, sodass sich die hier berichtende Gemeindevollzugsbeamtin schmunzelnd auch so nennt, was, wie sie sagt, „in der Bevölkerung einfach leichter verstanden wird". Weil es ein Beruf ist, der nicht immer leicht ist, hilft ihr sehr der starke Zusammenhalt unter den Kollegen.

Die Interviewte kommt aus der ehemaligen DDR, zog bereits vor der Maueröffnung nach Westdeutschland und ist eigentlich gelernte Bürokauffrau. Sie übt diesen Beruf bereits seit fünfzehn Jahren aus.


Bademeisterin (vollständig)

Bademeisterin

„Bademeister stehen nur am Beckenrand und sonnen sich". Dass dieses Klischee nicht wahr ist, weiß diese Bademeisterin zu berichten. Wer hätte gedacht, dass Bademeister sogar über rechtliche Fragen wie vorläufige Festnahmen Bescheid wissen müssen? Die hier erzählende Bademeisterin legt dar, wie vielschichtig ihr Beruf ist und warum auch ihr Privatleben davon nicht unberührt bleibt.

Sie ist Ende zwanzig und ledig. Das Gespräch findet auf einer Bank am Beckenrand statt. Es ist Nieselwetter bei herbstlichen Temperaturen im Juli. Während des Gesprächs hat sie stets aufmerksam das Becken und die umgebenden grünen Wiesen im Blick. Es ist spürbar, dass sie auch mit ihren Ohren alle Klänge wahrnimmt, um bei Tönen, die sie nicht als ungefährlich einstufen kann, präsent zu sein.


Streetworker

Streetworker

Dieser Streetworker hat es sich zur Aufgabe gemacht, diejenigen Menschen bei Problemen zu unterstützen, die gemeinhin als „der untere Rand der Gesellschaft" gelten. Hier erzählt er von seinem Beruf, seinen Erfahrungen auf der Straße und im Obdachlosenwohnheim. Er geht auf konkrete Fälle seiner „Klienten" ein und müsse immer wieder erstaunt feststellen, wie gut sich manche Leute in diesem Leben eingerichtet haben. Obdachlose seien bisweilen sogar ein Stück zufriedener als manch andere Menschen mit aus¬gefeilter Karriere. Dennoch glaube er nicht an eine freie Entscheidung auf der Straße zu leben und vielen gehe es natürlich auch gar nicht gut dabei.

Der Streetworker ist Ende dreißig, verheiratet und hat vier Kinder. Er übt diesen Beruf mittlerweile schon seit mehr als zehn Jahren aus. Wir treffen uns an seinem Arbeitsplatz - einer kirchlichen Sozialeinrichtung. Unten auf dem Hof stehen, teils mit Bier in der Hand, ein paar ungepflegte Männer, was auch hier so manches an ein Leben auf der Straße erinnert. Markant ist die Lage direkt gegenüber der Arbeitsagentur. Im Erdgeschoss befindet sich eine Kantine, im oberen Stockwerk sind ein paar kleine Büros, wo das Gespräch stattfindet.

 


Detektiv

Detektiv

Von der Bundeswehr verschlug es diesen Detektiv über eine Weiterbildungsmaßnahme zu seinem jetzigen Beruf. Er kann einige Klischees aus unzähligen Fernsehsendungen widerlegen und empfindet seinen Beruf nur in wenigen Fällen als wirklich spannend. Viele Tätigkeiten seien langweilig, Privataufträge verquickten ihn in Ehestreitigkeiten und es mangle an Anerkennung für die Arbeit eines Privatdetektivs. Wenn Privatkunden dann noch Dinge fordern, welche sie zwar aus dem Fernsehen kennen, die aber jeglicher Rechtsgrundlage entbehren, wird es nur allzu verständlich, warum er lieber gewerbliche als private Aufträge annimmt.

Er ist Ende vierzig, verheiratet, ohne Kinder und arbeitet schon 23 als Detektiv. Das Gespräch findet bei ihm Zuhause am Esstisch in einem Haus in ländlicher Gegend statt. Vor dem Grundstück steht ein älterer Sportwagen. Im Zimmer befinden sich zwei weitere Gastgeber: Zwei Hunde und eine Katze.


Polizist

Polizist

Der Beruf des Polizisten gehört zu den bekanntesten, zumal bereits jeder schon mehr oder weniger, direkt oder indirekt mit Polizisten zu tun hatte oder die Hüter des Gesetzes zumindest im täglichen Leben wahrnimmt: Ob durch Streifenwagen, Polizeiwachen oder Straßenkontrollen, umherlaufende Polizisten oder Grenzpolizisten am Flughafen. In Zeiten laufender Auslandseinsätze gibt es für motivierte Polizisten die abwechslungsreiche Option, ganz neue Erfahrungen außerhalb des gewohnten Umfelds zu machen. Dieser erfahrene Polizist beschreibt die unterschiedlichsten Aspekte des Berufs und gibt die Möglichkeit, über den Tellerrand hinaus in die Polizeiarbeit anderer Länder zu blicken, da auch er auf einige Erfahrung mit Auslandseinsätzen zurückblicken kann.

Er ist Mitte fünfzig, geschieden, ohne Kinder und arbeitet seit vierunddreißig Jahren als Polizist. Mittlerweile ist er Polizeioberkommissar und in der internen Personalberatung tätig. Er hat sein Büro in einem großen Gebäudekomplex mit langen Gängen und vielen Türen. In seinem circa 10qm überschaubaren Raum hängen an den Wänden zahlreiche Andenken aus Auslandseinsätzen wie beispielsweise Abzeichen ausländischer Polizei.


Feuerwehrmann

Feuerwehrmann

Der Beruf des Feuerwehrmanns gehört, neben dem Lokomotivführer, zu den Evergreens unter den Kindheitsträumen. Der hier mitteilende Feuerwehrmann übt seinen Beruf mit einer so großen Leidenschaft aus, dass er sogar parallel bei der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehr arbeitet. Es motiviert ihn, mit seinem Beruf Menschen helfen zu können, was er als einen großen Vorzug im Vergleich zu anderen Berufen, in denen er keinen direkten Nutzen für andere erkennen kann, betrachtet. Jedoch zeigt er auch, dass sich all jene, die von einer hauptberuflichen Tätigkeit bei der Feuerwehr träumen, nur wenig Hoffnung machen können: In der heutigen Zeit könne sich die Berufsfeuerwehr unter der Fülle an Bewerbern die Rosinen herauspicken, weshalb nur Multitalente Chancen auf eine feste Anstellung haben.


Dieser Feuerwehrmann ist Ende fünfzig, verheiratet und hat zwei Kinder. Er arbeitet seit achtunddreißig Jahren in diesem Beruf und wird nach zwanzig Jahren Berufsfeuerwehr in zwei Jahren pensioniert. Das Gespräch findet an seinem zweiten Arbeitsplatz, im Büro der freiwilligen Feuerwehr statt, das sich direkt über der Fuhrparkhalle der Einsatzfahrzeuge befindet.


Newsletter-Anmeldung

eMail

Neue Berufsgeschichten

Bestattungsfachkraft (Auszubildender) Ein ...
Wagenschieber Eine große Zahl der Mensche...
Gemeindevollzugsbeamtin („Politesse") Der ...
Leiter einer eigenen Nachilfeschule Viele...
Musiker Wie viel Wahrheit steckt hinter d...

Forenbeiträge

Hallo habe meine Ausbildung grade hinter mir und arbeite jetzt bei einem seeehr g...
Einen schönen guten Abend werte Forengemeinde,   ich bin mit meiner derzeitigen beru...
Hallo,ich möchte mich gerne demnächst als Fotografin bewerben. Nun habe ich schon ei...
Ich habe mal gesehen, das es erlaubt ist, nur nicht wenn es in deinem Vertrag vermer...
Scheinbar brauchst du ja keine Hilfe mehr wenn die AOK plus alle eine Bedürfnisse er...
Hallo! Jetzt gehts bald wieder los mit den Lohnsteuererklärungen! Ich wollte mich vo...
Gebe dir schon Recht, Lyla! Zum großen Teil gehört die nötige Portion Glück immer da...