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Entwicklungsingenieur (Elektrotechnik) Nach Arbeitsverhältnissen im Vertrieb und Qualitätsmanagement fand dieser Elektroingenieur seinen Traumberuf nun in der Entwicklung von Haushaltsgeräten. Entgegen der Tatsache, dass Ingenieure oft als Stubenhocker oder Eigenbrötler betrachtet werden, erzählt er hier, dass diese Eigenschaften auch dort äußert hinderlich wären. Neben der Beschreibung seiner ersten Jobs beschreibt er die Arbeit und Besonderheiten in der Entwicklung von Geräten, die millionenfach gefertigt und verkauft werden. Er ist Anfang vierzig, ledig ohne Kinder und arbeitet seit acht Jahren in der Entwicklung. Die Begeisterung, die er durch seinen Job empfindet, ist während des Gesprächs deutlich spürbar.
Metzgerin Als Frau im Fleischereigewerbe zu arbeiten muss noch vor einigen Jahrzehnten auf Männer befremdlich gewirkt haben. Nichtsdestotrotz hat diese Metzgerin entgegen allen Missbilligungen und Unkenrufen ihren Traumberuf verwirklicht und arbeitet in der Produktion eines Fleischereibetriebs. Da ist es nicht verwunderlich, dass der Verzehr von Fleisch auch in ihrem Privatleben eine große Rolle spielt und schon immer ein fester Bestandteil ihres Speiseplans war. Neben ihrem Beruf erzählt sie von ihrer Meinung über Vegetarier, dem besten Hausrezept für zarte Hände und von der Bürokratie aus Brüssel, die wie sie meint, weit davon entfernt sei, logisch erklärt werden zu können. Sie ist Anfang dreißig, verheiratet, hat zwei Kinder und wurde bereits als beste Fleischerin auf dem Gebiet der Leberwurst ausgezeichnet. Ort des Treffens ist der Fleischerei-Verkaufsraum einer Kleinstadt. Das Gespräch findet an einem der zwei Imbisstische statt, die normalerweise dazu genutzt werden, um die an der Theke angebotenen, warmen Speisen noch im Lokal zu verspeisen. Es herrscht viel Publikumsverkehr. Weil sie um sechs Uhr morgens den unerwarteten Anruf bekam, kurzfristig für eine Kollegin im Verkauf einzuspringen, wird das Gespräch immer wieder unterbrochen, damit sie hinter der Theke aushelfen kann. Denn Kundenservice ist alles: Der Wettbewerb und die Rahmenbedingungen für kleinere Fleischereibetriebe ist hart, sodass um jeden Kunden gekämpft wird.
Dönerladen-Besitzer Dönerbuden gibt es (fast) an jeder Ecke. Die Gründe dafür liegen laut diesem Dönerladen-Inhaber in dem Irrglauben, dass Kunden ungeachtet jeder Qualität in Scharen herbeiströmen, wenn der Preis nur stimmt. Gerade in kleineren Orten sei das Geschäft aber harte Arbeit und Freizeit dementsprechend Mangelware. Verändert habe das Geschäft zudem die Umstellung auf den Euro. Er ist Mitte dreißig, verheiratet, hat zwei Kinder und einen starken türkischen Akzent mit holprigem Deutsch (das hier der Lesbarkeit wegen umformuliert wurde). Mittlerweile bringt er acht Jahre Erfahrung aus dem Döner-Geschäft mit. Das Interview findet in seinem kleinen Eckladen einer ruhigen 25.000-Einwohner Gemeinde statt. Der Dönerladen ist direkt neben einer Grundschule, etwas versteckt im Stadtzentrum gelegen.
Lagerarbeiter (arbeitssuchend) Dieser Lagerarbeiter wurde an einem Berufsbildungswerk für Sehbehinderte in den neuen Bundesländern im Bereich der EDV ausgebildet. Allerdings hat er den Osten verlassen, da er dort keine berufliche Perspektive für sich sah und verlegte so seinen Wohnsitz nach Hamburg. Dort versuchte er mit seiner Ausbildung eine Stelle zu bekommen, was ihm aber aufgrund seiner Sehbehinderung nicht gelang. So arbeitete er schließlich als Zeitarbeiter bei diversen Firmen im Hamburger Hafen und hat die positiven wie auch negativen Aspekte dieser Beschäftigungsform kennengelernt. Die unkomplizierte Vorgehensweise in der Zeitarbeit spricht ihn an, allerdings wünscht er sich etwas mehr Planbarkeit für sein Leben, was aber eine feste Anstellung voraussetzen würde. Diese zu finden ist jedoch seiner Erfahrung nach ein schweres Unterfangen, da nicht nur seine Sehbehinderung, sondern auch sein bisheriger Lebenslauf mit Anstellungen als Zeitarbeiter potentielle Arbeitgeber abschrecke. Er ist Anfang dreißig, ledig und ohne Kinder. Weil er früher in der Punkszene aktiv war, trägt er auch heute noch einen Irokesenschnitt. Ideologisch ist er den Grünen verbunden.
Praktika stellen für die Berufsfindung eine gewinnbringende Möglichkeit dar, weil sie hautnah Einblicke in ausgewählte Berufe geben. Sie ermöglichen es, die eigenen persönlichen und fachlichen Fähigkeiten auf einen bestimmten Beruf hin zu testen, die Branche oder ein spezifisches Unternehmen kennenzulernen und auch ein bereits vorhandenes fachliches Wissen mit praktischer Erfahrung anzureichern. Hört man sich unter den Traumberufen junger Menschen um, so findet sich in dieser Liste oft auch die Arbeit beim Fernsehen. Diese Studentin erzählt, dass der Weg dorthin viel Durchhaltevermögen abverlange und man Volontariate wie die Nadel im Heuhaufen suchen müsse. Hunderte Praktikanten hofften auf eine einzige Volontariatsstelle und Fernsehsender nützten diese Befürchtungen der Praktikanten aus, um sie als kostenlosen Ersatz für teure Kameraleute und Organisationskräfte auszubeuten. Dennoch hält sie viel von Praktika, bereut ihre Entscheidung nicht und kann diese Art der vorübergehenden Beschäftigung sehr empfehlen. Sie ist Mitte zwanzig, ledig und derzeit im achten Semester des Studiengangs Übersetzen (Englisch und Spanisch, Ergänzungsfach Wirtschaft).
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