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Buchhändlerin

Buchhändlerin

Als Buchhändlerin muss man viel lesen. Ideal ist es natürlich, wenn man das bereits gerne in der Freizeit tut. Der Beruf des Buchhändlers verliert in der heutigen Zeit etwas an Bedeutung. Die Bedrohung durch große Buch­handelsketten und neue Online-Buchgeschäfte haben großen Einfluss auf diesen Beruf. Deshalb ist die hier erzählende Buchhändlerin auch froh, sich bisher noch über Wasser halten zu können. Denn unabhängig von den finanziellen Herausforderungen macht ihr die Arbeit sehr viel Freude.

Das Interview fand während der Mittagspause im Hinterzimmer der Buch­handlung statt. Während des Gesprächs kommen regelmäßig Anrufe und Faxe hinein. Die Interviewte ist Mitte vierzig und ledig. 

Area Sales Manager

Area Sales Manager (im weltweiten Vertrieb von Industrieprodukten)

Dieser Vertriebsmitarbeiter erzählt von seinem Beruf, der ihn in viele Länder der Welt geführt hat und ihn die verschiedensten Mentalitäten und Kulturen kennenlernen ließ. Ihm hat der Beruf gezeigt, dass gerade auch in internationalen Wirtschaftsbeziehungen ein gewisses Geschick im Umgang mit Menschen erforderlich ist. Nach zwanzig Jahren plant er nun, sich beruflich weiterzuentwickeln und als Coach für Persönlichkeitsentwicklung tätig zu werden.Di

Er ist Ende vierzig, afrikanischen Ursprungs, verheiratet, hat zwei Kinder und ist Diplom-Ingenieur für Maschinenbau und Produktionstechnik. In jüngster Zeit hat er neben seiner Arbeit im Vertrieb eine Trainerausbildung abgeschlossen. Das Interview findet in seinem neuen Büro statt, das er sich speziell im Hinblick auf seine gerade begonnene Selbständigkeit eingerichtet hat, um einerseits nicht von Zuhause aus arbeiten zu müssen und anderer­seits, um Klienten empfangen zu können. Im Raum stehen neben einem Schreibtisch und einem kleinen Tisch mit zwei Stühlen noch eine Musik­anlage sowie ein Regal mit Büchern. An der Wand hängt ein White­board, an das er sich Ziele notiert sowie Visionen verbalisiert und visualisiert.



Empfehlungsmarketing MLM (vollständig)

Nebenberuflich Selbständige im Bereich Empfehlungsmarketing

Eine Firma kann ein Produkt so lange bewerben, wie sie will - letztendlich kaufen Kunden diejenigen Produkte, bei denen sie ein gutes Gefühl haben. Mund-zu-Mund-Propaganda kann genau solch ein Vertrauensgefühl in hohem Maß erzeugen. Diese Erkenntnis macht sich das Empfehlungs­marketing (Network-Marketing, Multi-Level-Marketing, kurz MLM) zu nutzen, das nur gerne mit dem Schneeballsystem verglichen wird, aber als eigenständiger Vertriebsweg gilt. Zwar schaffen es nur wenige, damit erfolgreich zu sein, aber MLM-Konzepte bieten die Möglichkeit, neben­beruflich gutes Geld zu verdienen und stetig in eine recht risikolose Selbständigkeit hineinzuwachsen. Hier berichtet eine Frau, die mit Gesundheitsprodukten genau diesen Weg eingeschlagen hat. Sie meint, darin ihren Traumberuf gefunden zu haben und erklärt sowohl was sie daran begeistert als auch wie das System funktioniert.

Sie ist Mitte fünfzig, verheiratet und hat einen Sohn. Sie arbeitet bereits seit dreißig Jahren als Verkäuferin und nebenberuflich seit zweieinhalb Jahren im Empfehlungsmarketing. Das Gespräch findet in Ihrem Büro Zuhause statt, welches sich im Kellergeschoss befindet und die notwendigen Dinge für diesen Beruf bereitstellt: Telefon, Schreibtisch, Terminkalender, PC. 

Metzgerin

Metzgerin

Als Frau im Fleischereigewerbe zu arbeiten muss noch vor einigen Jahrzehnten auf Männer befremdlich gewirkt haben. Nichtsdestotrotz hat diese Metzgerin entgegen allen Missbilligungen und Unkenrufen ihren Traumberuf verwirklicht und arbeitet in der Produktion eines Fleischerei­betriebs. Da ist es nicht verwunderlich, dass der Verzehr von Fleisch auch in ihrem Privatleben eine große Rolle spielt und schon immer ein fester Bestandteil ihres Speiseplans war. Neben ihrem Beruf erzählt sie von ihrer Meinung über Vegetarier, dem besten Hausrezept für zarte Hände und von der Bürokratie aus Brüssel, die wie sie meint, weit davon entfernt sei, logisch erklärt werden zu können.

Sie ist Anfang dreißig, verheiratet, hat zwei Kinder und wurde bereits als beste Fleischerin auf dem Gebiet der Leberwurst ausgezeichnet. Ort des Treffens ist der Fleischerei-Verkaufsraum einer Kleinstadt. Das Gespräch findet an einem der zwei Imbisstische statt, die normalerweise dazu genutzt werden, um die an der Theke angebotenen, warmen Speisen noch im Lokal zu verspeisen. Es herrscht viel Publikumsverkehr. Weil sie um sechs Uhr morgens den unerwarteten Anruf bekam, kurzfristig für eine Kollegin im Verkauf einzuspringen, wird das Gespräch immer wieder unterbrochen, damit sie hinter der Theke aushelfen kann. Denn Kundenservice ist alles: Der Wettbewerb und die Rahmenbedingungen für kleinere Fleischerei­betriebe ist hart, sodass um jeden Kunden gekämpft wird.


Entwicklungsingenieur

Entwicklungsingenieur (Elektrotechnik)

Nach Arbeitsverhältnissen im Vertrieb und Qualitätsmanagement fand dieser Elektroingenieur seinen Traumberuf nun in der Entwicklung von Haushalts­geräten. Entgegen der Tatsache, dass Ingenieure oft als Stuben­hocker oder Eigenbrötler betrachtet werden, erzählt er hier, dass diese Eigenschaften auch dort äußert hinderlich wären. Neben der Beschreibung seiner ersten Jobs beschreibt er die Arbeit und Besonderheiten in der Ent­wicklung von Geräten, die millionenfach gefertigt und verkauft werden.

Er ist Anfang vierzig, ledig ohne Kinder und arbeitet seit acht Jahren in der Entwicklung. Die Begeisterung, die er durch seinen Job empfindet, ist während des Gesprächs deutlich spürbar.



Autohändler (vollständig)

Autohändler

Um als Autohändler auf dem Markt zu agieren, braucht man ein dickes Fell. Schwankende Absätze und drohende Konkurrenz im Internet setzen dem Geschäft schwer zu. Diese beiden Autohändler haben sich über die Jahre einen kleinen Autoverkaufsplatz aufgebaut. Sie arbeiten zusammen und teilen sich Grundstück und Miete - ihre Zufriedenheit mit dem Job unterscheidet sich aber in mancher Hinsicht.

Der Verkaufsplatz ist ein einfach gehalten und neben einer befahrenen Straße gelegen. Auf dem Platz steht eine Vielzahl gebrauchter Autos. In der Mitte ein Baucontainer, in dem eine geordnete Unordnung herrscht. Ich setze mich auf einen halb defekten Stuhl. Trotz des vermeintlichen Chaos, wirkt der Innenraum einladend und sympathisch. Es ist ein heißer, sonniger Tag am frühen Mittag. Der eine Autohändler, hier zur leichteren Unterscheidung Autohändler 1 genannt, ist deutscher Herkunft, trägt eine kurze Hose, T-Shirt und erzählt vor dem Interview von seinem Fischfang (Hecht) am vorherigen Tag. Der andere Autohändler, hier Autohändler 2 genannt, ist türkischer Abstammung, spricht mit etwas Akzent und trägt Jeans in Kombination mit einem Muscleshirt.


Key-Account Manager Textilindustrie

Die Modebranche arbeitet am Puls der Zeit - ja, teilweise bestimmt sie den Pulsschlag sogar mit. Um dabei erfolgreich zu sein, ist es notwendig, sich ändernde Kundenwünsche beziehungsweise das Gefühlsleben der Konsumenten so zeitnah wie nur möglich zu erfassen. Zweimal jährlich wechselt die Kollektion - bei manchen Modehäusern sogar mehrmals im Jahr. Dieser Vertriebsmanager aus der Textilbranche weiß zu berichten, dass man sich niemals auf einem bestimmten Produkt ausruhen kann, da es bereits wenige Monate später aus der Mode gekommen ist. Für ihn stellt aber genau dieser Aspekt das Spannende und Aufregende am Beruf dar. Hier gibt er unterschiedliche Einblicke in die Textilbranche und den Vertrieb.

Er ist Ende fünfzig, verheiratet und hat ein Kind. Seit nunmehr zweiundzwanzig Jahren ist er bereits in seinem heutigen Beruf tätig. Nach der Ausbildung konnte er sein Branchenwissen stetig ausbauen und wertvolle Erfahrung hinzugewinnen, die es ihm schließlich ermöglichten, in seinen heutigen Traumjob zu gelangen.


Hausfrau und Unternehmerin

Diese Hausfrau hat neben ihrem Vollzeit-Job, der Erziehung ihrer Kinder, zugleich stets ihrem Ehemann bei der Buchhaltung seiner Firma geholfen und darüber hinaus selbst ein kleines Gewerbe mit einer eigenen, patentierten Erfindung gegründet. Inspiriert durch ein stinkendes Kirschkern-Kissen suchte sie Zutaten für neuartige Kissen und hat mittlerweile sowohl in Deutschland, als auch in Amerika einen Absatzmarkt gefunden. Sie erzählt hier von Ihrer Ausbildung, der Arbeit im Unternehmen ihres Mannes und über ihr eigenes Gewerbes. Speziell geht sie noch auf interkulturelle Unterschiede beim Vertrieb Ihrer Produkte ein.

Sie ist Mitte vierzig, verheiratet und hat fünf Kinder. Das Gespräch findet bei ihr Zuhause statt. In der Wohnung ist kaum zu übersehen, dass ihr Mann Schreiner ist, da alles, was aus Holz gefertigt werden kann, dort selbst ge­schreinert wurde: Tisch, Stühle, Einbauschränke, Küche etc.


Immobilienmakler

Immobilienmakler

Immobilienmakler vermitteln zwischen Verkäufern und Käufern eines Grundstücks oder Gebäudes beziehungsweise zwischen Vermieter und Mieter. Das erfordert Idealerweise ein breites Fachwissen, um den Wert von Immobilien sicher beurteilen zu können. Laut dieses Immobilienmaklers ist aber genau das ein Punkt, der seinem Berufsstand oft ein schlechtes Image beschert. Er berichtet von Immobilien, Provisionen, Verträgen, Arbeitsalltag und seiner Motivation zu arbeiten.

Der Makler ist Ende fünfzig und hat sich neben der reinen Vermittlung auf den Bereich Immobilienberatung spezialisiert. Das Gespräch findet in seinem Büro statt, das in bester Lage gelegen ist und einen schönen Blick auf Stadt, Erholungsflächen sowie umgebender Natur bietet. Die Einrichtung des Zimmers ist robust, an einer Seite des Raumes steht eine Pendeluhr, in den Regalen befindet sich christliche Literatur.


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