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Ergebnisse:Klinikfriseurin mit Perückenfachgeschäft Klinikfriseurinnen haben mit kranken Menschen zu tun, die trotz ihres Schicksals weiterhin durch ein gesundes Aussehen in unserer Gesellschaft integriert bleiben wollen. Die Begriffe krank und gesund sind diskussionswürdig, werden jedoch hier aus dem üblichen Gesprächsgebrauch übernommen. Die hier vorgestellte Klinikfriseurin hat klein angefangen. Bei einfachen Dienstleistungen als Friseurin im Krankenhaus hat sie ihre Liebe zum Frisieren von Perücken entdeckt und ist nun stolz auf ihren Werdegang. Mit den mittlerweile fünf Läden ihrer Kette hat sie zwar für ihr Auskommen gesorgt - das aber war nicht immer so. Krankenkassen, Konkurrenz und Klinikalltag legten ihr immer wieder Steine in den Weg, die es beiseite zu räumen galt. Vor dem Interview in Ihrem Geschäft wird eine Kundin noch fertigfrisiert und eine weitere im Nebenraum beraten. Überall hängen Perücken an den Wänden, auf Köpfen von Schaufensterpuppen. Eine Wand ist ganz mit Kartons (ähnlich, aber schmaler als Schuhkartons) zugestellt, in welchen sich eine Vielzahl weiterer Perücken vermuten lassen.
Taxifahrer Dieser Taxifahrer fasste nach dem Studium den Plan, aus seinem früheren Gelegenheitsjob eine selbstständige und hauptberufliche Existenz aufzubauen. Nach Jahren des Fahrens bereut er dies allerdings: Er empfindet den Beruf als einen Knochenjob und zittert um jeden Kunden. Das Interview findet im Auto bei sommerlichen Temperaturen vor dem Hauptbahnhof einer Großstadt statt - es hat 34°C und der Schweiß fließt an der Haut entlang. Die Verabredung musste um eine halbe Stunde aufgrund eines Taxi-Kundentermins verschoben werden. Jetzt steht der Taxifahrer in zweiter Reihe zusammen mit fünfzehn bis zwanzig anderen Taxis.
Fotografin Viel Abwechslung, Freiheit, aber auch harte Arbeit und ein großes Maß an Zeitaufwand, stellen den Arbeitsalltag des Berufs des Fotografen dar. Weil ihr Vater bereits Fotograf war, wusste die hier berichtende Fotografin von Anfang an, welche Vor- und Nachteile diesen Beruf charakterisiert. Sie berichtet von ihrer Ausbildungszeit, dem Alltag, den Menschen für die sie fotografiert und von ihrem Gefühl, ihren eigenen Ansprüchen nie genügen zu können. Vor allem dann, wenn der alltägliche Zeitdruck und die damit verbundene Hektik der Kreativität die Luft abschneidet. Diese Fotografin ist Anfang vierzig, arbeitet seit zweiundzwanzig Jahren bereits als Fotografin und ist ledig. Sie hat am Tag des Interviews sehr viel zu tun, sodass sie sich mühselig von ihrer Arbeit etwas freischaufeln muss. Nach kurzer Zeit des Treffens in einem gemütlichen Café unweit des Fotostudios wird sie aber zunehmend entspannter.
Buchhändlerin Als Buchhändlerin muss man viel lesen. Ideal ist es natürlich, wenn man das bereits gerne in der Freizeit tut. Der Beruf des Buchhändlers verliert in der heutigen Zeit etwas an Bedeutung. Die Bedrohung durch große Buchhandelsketten und neue Online-Buchgeschäfte haben großen Einfluss auf diesen Beruf. Deshalb ist die hier erzählende Buchhändlerin auch froh, sich bisher noch über Wasser halten zu können. Denn unabhängig von den finanziellen Herausforderungen macht ihr die Arbeit sehr viel Freude. Das Interview fand während der Mittagspause im Hinterzimmer der Buchhandlung statt. Während des Gesprächs kommen regelmäßig Anrufe und Faxe hinein. Die Interviewte ist Mitte vierzig und ledig.
Triathletin Viele Menschen träumen davon, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Entgegen aller Unkenrufen hat es diese Triathletin dennoch in einem Alter umgesetzt, das bei anderen bereits zum Rentenalter von Sportlern gilt. Ihr fällt es schwer, sich vorstellen, nur eine Arbeit auszuüben, die ein bloßes Abarbeiten von Zeit darstellt. Nun kann sie mit Hilfe des Sports sogar anderen Menschen helfen, das persönliche Glück zu finden. Die Triathletin ist Anfang vierzig, alleinerziehend und hat zwei Kinder. Das Interview findet mittags in ihrer Wohnung statt. Zum Gespräch kommt sie mit nassen Haaren, da sie gerade noch auf die Schnelle geduscht hat. Vor dem Beginn verabschiedet sie noch ihre Haushaltshilfe. Das Gespräch wird immer wieder von Anrufen unterbrochen und gegen Ende des Gesprächs kommt sie etwas unter Zeitdruck, weil sie ihren Sohn noch rechtzeitig von der Schule abholen muss.
Zahnarzt Mit Zahnärzten sind gemischte Gefühle und manchmal auch Ängste verbunden, da fast jeder bereits als Patient Erfahrungen mit Schmerzen und Heilung gemacht hat. Weil dieser Zahnarzt seinen Beruf sehr schätzt, machen ihm die Hemmungen bezüglich seines Berufsstandes gelegentlich zu schaffen. Er legt dar, dass die Arbeit auch ohne Blutvergießen gut verrichtet werden kann und, dass durch eine reine Terminpraxis auch unnötiger Stress für die Patienten wegfalle. Außerdem betont er, warum er das selbständige Arbeiten für sich so ansprechend findet. Er ist Mitte vierzig, geschieden, hat zwei Kinder und ist bereits fünfzehn Jahre als Zahnarzt tätig. Das Interview findet abends in seiner Wohnung in einem schönen Altstadtviertel statt. Während des Gesprächs sitzt sein im Teenie-Alter befindlicher Sohn unweit auf dem Sofa entfernt. Die Praxis ist circa ein Kilometer entfernt und modern eingerichtet. Im Wartezimmer der Praxis sitzen gewöhnlich nur wenige Patienten und für eine Zahnarztpraxis herrscht eine recht entspannte Atmosphäre. Läuft die Praxis schlecht oder ist sie einfach nur gut geführt?
Bilanzbuchhalterin In Steuerbüros arbeiten Bilanzbuchhalter für Steuerberater als unterstützende Mitarbeiter und sind für ganz bestimmte Fachgebiete ausgebildet. Weil sie einen großen Teil der Arbeit erledigen, müssen sie sich ein fundiertes steuerrechtliches Wissen aneignen und dies laufend aktuell halten. Diese Bilanzbuchhalterin berichtet über die schöne Beziehung zu ihrem Beruf, den Alltag des Jobs, den Wunsch der eigenen Selbständigkeit und über wechselndes Betriebsklima durch Konflikte mit Kollegen, die in Teams entstehen können. Sie arbeitet als Bilanzbuchhalterin bereits seit 17 Jahren, ist Mitte dreißig, verheiratet und ohne Kinder. Das Gespräch findet abends in lockerer Atmosphäre in einem Café statt.
Schaffender Germanist in Rente Germanistik wird von manchen Menschen als brotlose Kunst bezeichnet. Dieser in Deutschland lebende US-Amerikaner entschied sich für das Studium und würde sich über solch ein Klischee empören, wenngleich er sich lange Zeit nach der Universität durch Brotarbeiten über Wasser gehalten hat, die seiner Berufung überhaupt nicht entsprachen. Bis ihm dann eine fällige Lebensversicherung die Möglichkeit eröffnete, ein nicht von anderen unterstütztes Projekt in Eigenregie weiterzuführen ... Er ist Ende sechzig, getrennt lebend und hat zwei Kinder. Wir treffen uns in seiner kleinen Zweizimmerwohnung, in der jede Ecke mit Gegenständen gefüllt ist. Auf dem Boden sind unterschiedliche Stapel mit Literatur und in den Regalen an der Wand Reihen von Büchern. Dazwischen liegen Karteien, Notizen und sonstige Blätter sowie an einer noch freien Stelle im Raum ein behängter Kleidertrockner. Der Fokus eines jeden Besuchers richtet sich jedoch auf die drei nebeneinander stehenden Computer, zwischen welchen Manuskripthalter und Bücherständer das Ablesen von alten Handschriften eines großen deutschen Schriftstellers, die ein Laie wohl eher als Hieroglyphen bezeichnen würde, erleichtern. An der Wand neben den Computern hängen Startnummern und Erinnerungsbilder von Marathonläufen.
Logopädin Logopäden arbeiten mit Menschen, die Schwierigkeiten im Bereich der Sprache und des Schluckens haben. Diese junge Frau ist als selbständige Logopädin voll und ganz zufrieden, da sie zusammen mit ihrer ehemaligen Chefin eine eigene Praxis führt und ihren Arbeitsalltag weitgehend autonom gestalten kann. Sie berichtet von Patienten, der Arbeit, deren Auswirkung auf ihre Wahrnehmung und der Hoffnung, vom Gesetzgeber kein Steine in den Weg gelegt zu bekommen.
Nebenberuflich Selbständige im Bereich Empfehlungsmarketing Eine Firma kann ein Produkt so lange bewerben, wie sie will - letztendlich kaufen Kunden diejenigen Produkte, bei denen sie ein gutes Gefühl haben. Mund-zu-Mund-Propaganda kann genau solch ein Vertrauensgefühl in hohem Maß erzeugen. Diese Erkenntnis macht sich das Empfehlungsmarketing (Network-Marketing, Multi-Level-Marketing, kurz MLM) zu nutzen, das nur gerne mit dem Schneeballsystem verglichen wird, aber als eigenständiger Vertriebsweg gilt. Zwar schaffen es nur wenige, damit erfolgreich zu sein, aber MLM-Konzepte bieten die Möglichkeit, nebenberuflich gutes Geld zu verdienen und stetig in eine recht risikolose Selbständigkeit hineinzuwachsen. Hier berichtet eine Frau, die mit Gesundheitsprodukten genau diesen Weg eingeschlagen hat. Sie meint, darin ihren Traumberuf gefunden zu haben und erklärt sowohl was sie daran begeistert als auch wie das System funktioniert. Sie ist Mitte fünfzig, verheiratet und hat einen Sohn. Sie arbeitet bereits seit dreißig Jahren als Verkäuferin und nebenberuflich seit zweieinhalb Jahren im Empfehlungsmarketing. Das Gespräch findet in Ihrem Büro Zuhause statt, welches sich im Kellergeschoss befindet und die notwendigen Dinge für diesen Beruf bereitstellt: Telefon, Schreibtisch, Terminkalender, PC.
Leiter einer eigenen Nachilfeschule Viele Nachhilfelehrer entscheiden sich nicht freiwillig für diesen Beruf, sondern werden aufgrund fehlender Lehrerstellen an den staatlichen Schulen dazu verdammt, freiberuflich in privaten Nachhilfeinstituten zu arbeiten. Aufgrund der schlechten Arbeitsmarktlage für Lehrer und den geringen Aussichten auf eine Verbeamtung hatte sich auch dieser examinierte Lehrer selbstständig gemacht. Nun, da er nicht mehr freiberuflich oder als Angestellter für andere arbeitet, hat er dies schätzen gelernt und füllt mit seinem Angebot eine Lücke im deutschen Schulsystem. Er erzählt von seinen Wettbewerbsvorteilen, dem französischen Schulsystem und Schulproblemen, die Eltern allein durch eine veränderte innere Einstellung und Kommunikation verhindern könnten.
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